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ArtikelEs war einmal die Rockgitarre... |
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In meinem Bekanntenkreis höre ich hin und wieder Diskussionen über die Unerträglichkeit von Acts wie Bro'sis, No Angels, Britney usw. Was mich wesentlich mehr stört, sind diese unsäglichen "Crossover-Metal/Funk/Hip-Hopp"-Abnerver. Ihr wißt schon, diese Gitarrenbands mit kahlgeschorenen Schädeln, Zickenbärtchen und kurzen Hosen, die wie "Neandertaler auf Speed" die diversen Bühnen dieser Welt heimsuchen. Es gab mal eine Zeit, da konntest du nach den ersten Tönen eines Songs schon raushören: Aah, das ist Pagey, oder, hey, das ist Ritchie B. oder, das ist ja Jeff Beck usw. Warum soll man sich auch als junger Nachwuchsgitarrist mit den Wurzeln des Rock befassen? Was haben denn Rhythm & Blues, Boogie, Countryswing, Rockabilly und, pfui Teufel, Jazz, in der heuttigen Rocklandschaft verloren? Ich weiss, Ihr werdet jetzt sagen, es gibt auch heute einen ganzen Haufen dieser Gitarristen, die sich die Seele aus dem Leib spielen und einzigartig sind. Mir kommt immer schon die Galle hoch, wenn ich nur das Wort "Bizarre-Festival" höre. Meine Güte, die meisten dieser Bands hätte man früher von jeder Jugendfreizeitheim-Bühne gebuht. Ach, und wo wir gerade dabei sind: Brauchen wir wirklich noch mehr von diesen "Pearl Jam Epigonen" à la Creed, Nickelback, Livehouse und Konsorten? Frank Buske, (Artikelliste), 26.05.2002 |
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