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| Roots of evil, Bad Land Records/Point Music, 2005 |
| Stefan Fischer | Guitars, Vocals |
| Manfred Hockauf | Guitars |
| Liz Weichmann | Bass |
| Stefan Paster | Drums |
| Produzent: Manfred Hockauf |
Länge: 39 Min 40 Sek |
Medium: CD |
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| 1. ChildSoldier | 6. Leaving the battlefield |
| 2. Rabies | 7. Doggy style |
| 3. Berserk | 8. Return of the agressor |
| 4. Nail me to the cross | Bonus: Video clips |
| 5. Trail of fear | |
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Zwei Jahre liegen zwischen der Aufnahme und der Veröffentlichung von "Roots of evil", die für ARMISTICE sicher mit einer
Menge 'Klinken putzen' bei möglichen Plattenfirmen angefüllt waren. Gelandet ist die Band nun beim Undergroundlabel Bad
Land Records aus Grafing.
So wirklich verwunderlich ist das aber nicht. Ja, würden ARMISTICE in der heutigen Zeit Metalcore spielen, dann wäre das
alles natürlich viel einfacher, aber die Münchner müssen ja unbedingt Thrash der alten Schule herunterzocken.
Das allerdings machen sie auf recht ansprechende Weise. Dabei setzen ARMISTICE weniger auf blindwütiges
High-Speed-Geknüppel der SLAYER-Kathegorie, als
vielmehr auf einen mörderischen Groove, der sich wie ein roter Faden durch die Kompositionen zieht. Das eine oder andere
Break sorgt dafür, dass die headbangende Meute nicht in einen tranceähnlichen Zustand verfällt und durchaus melodische
Gitarrenleads runden das stilistische Konzept ab.
Erwähnung verdient auch noch der überraschend große Abwechslungsreichtum des Albums in einem doch eher stilistisch
limitierten Genre, so dass "Roots of evil" insgesamt ordentlich gemachten Bay Area-Thrash aus der Munic-Area bietet, der
besonders bei Anhängern früher TESTAMENT für einen
Satz heißer Ohren sorgen dürfte.
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