HoR Logo kl

Barbara Cue
"Louisiana Truckstop"

Logo Home-of-Rock
Startseite > Crosscheck > CD-Reviews> Barbara Cue

Link Homepage:
Homepage Barbara Cue
Unser Disclaimer
Louisiana Truckstop
Louisiana Truckstop
William Tonks
Todd Nance
Jon Mills
Crumpy Edwards
John Neff
Produzent: ??? Länge: 47 Min 52 Sek Medium: CD
1. Find A Fool6. Don't Take It Away
2. Little Floater7. True Identity
3. Wrong Lover8. Back To Town
4. For One Thing9. Dig Deeper
5. Pictures Of You10. Louisiana Truckstop

Diese "Allstar"-Band aus Athens, Georgia besteht mehr als Seitenprojekt verschiedener etablierter Musiker der dortigen Szene, Mitglieder sind William Tonks (ex-6 String Drag), Todd Nance (Widespread Panic), Jon Mills, Crumpy Edwards and John Neff (Star Room Boys, Drive-By Truckers). Sie haben sich zusammengeschlossen um ihren gemeinsamen "Lieblingen" des New Rhythm and Blues Quartet, kurz N.R.B.Q Referenz zu erweisen. Da scheint auch der Name Barbara Cue konstruiert aus den beiden letzten Buchstaben der Vorbilder zu passen.

Das US-Magazin Spin hat Barbara Cue als "Grateful Dead mit Talent" bezeichnet, zwar schmeichelhaft, aber gegenüber den Dead etwas unfair. Die Band spielt eine Art Roots-Rock, mit der eigentümlichen Mischung des NRBQ-Sounds, R&B und vor allem viel Country-Rock-Einfluss. Dass die hier Spass am Musizieren haben, hört man sofort.

Die CD beginnt mit Find a Fool, einem, wie könnte es anders sein, NRBQ-Cover. Die Platte bietet haufenweise schöne Melodien mit ansatzweisen Gitarrenjams im Stil von Widespread Panic ("Pictures of you"). Da nervt mich nichts, da stört mich nichts, diese CD wird bei mir zum Dauerläufer! So kann ich dem Werk nur bescheinigen: Eine Note 2+

Manni Huether (Impressum, Artikelliste), Juni 2001

Sagt uns die Meinung zu diesem Artikel oder ergänzt oder verbessert ihn:

Adelina:

Barbara Cue? Wie bitte? Wo bleibt die Sängerin? Ah so, die Band heißt nur so.
08/15-Country zum Anfang. Beim 2. wird's schlimmer. Also, unser Freund Horst war mit seiner Country Band viel besser und rockiger. Hat leider nie eine Platte aufgenommen...
Es bleibt langweilig. Eigentlich mag ich Country, aber eben keinen langweiligen.
Ich meine, bei einem Lied etwas von ...boring... gehört zu haben. Vielleicht langweilt sich die Band selber? Oder ich hätte mir die CD nicht direkt nach Savatage anhören sollen?
Anyway, das ist eine 4.

Daniel:

Bisher erinnerte mich der Crosscheck, aufgrund der erlittenen Leiden, ja eher an die Schmerzen eines Eishockey-Spielers, der den gleichnamigen Schlag auf eine gerade nicht gepolsterte Stelle erhalten hat.
Hier jedoch mal zur Abwechslung eine Scheibe der mir wohlgesonneneren Art. Höre hier Anleihen von Outlaws, Poco, Tom Petty oder Neil Young heraus, unspektakulär angenehm dargeboten, allerdings auch nicht gerade Begeisterungsstürme auslösend.
Meine Favoriten: For One Thing, True Identity und Back To Town.
Note 3

Fred:

Einige schöne Country Rock Ansätze reichen nicht aus. Insgesamt ist mir das zu seicht, ruhig, langweilig und am schlimmsten, manches regt mich wegen Überzuckerung regelrecht auf.
Ausserdem frage ich mich: Wer ist Barbara Cue? Singen tut jedenfalls ein Mann.
Zu wenig für eine ganze CD. Note 4.

Heidi:

Barbara Cue fängt eigentlich ganz ordentlich an, Country, aha, ja, ganz nett. Aber von Song zu Song lässt meine Konzentration dann nach.
Zwischendurch ziehe ich bei den Gitarren immer wieder mal angenehm überrascht die Augenbraue hoch. Recht viel mehr bleibt an Gefühlsregung allerdings nicht.
Jeder Song für sich ist eigentlich ganz ok. 47 Minuten am Stück wird's dann aber doch ziemlich langweilig. Das ist mir einfach zu wenig abwechslungsreich und die "I love you, zoom, zoom, zoom" honigsüße Stimme des Sängers macht mich ein wenig schläfrig.
Barbara Cue läuft aber so nebenher gut mit und tut sicher nicht weh, deshalb eine 3- von mir.

Martin:

Ist das Americana? Ich nenn das eher Country mit Singer/Songwriter-Anklängen!
Achtung: Country, nicht Countryrock, denn genau das ist das Manko an dieser Scheibe. Sie rockt zu selten. Da haben MONTGOMMERY GENTRY, Tim McGraw oder Garth Brooks weitaus mehr zu bieten.
Lässt man BARBARA CUE aber gegen die JAYHAWKS oder den seichten Tom Petty der letzten Jahre antreten, dann hat die Band die Nase klar vorne.
Eine gute Scheibe, wenn die Party gelaufen ist, das Lagerfeuer nur noch leicht vor sich hin glimmt und man sich noch gemütlich ein letztes Bier genehmigt.
Für den alltäglichen Gebrauch ist mir das aber eine ganze Ecke zu ruhig. Fans von Bands wie GO TO BLAZES oder DASHBOARD SAVIOURS können aber blind zugreifen.
Note 3.

Ralf:

Nette, radiofreundliche Mischung aus Country/Rock/Pop, erinnert ab und zu an die frühen Outlaws, manche Riffs und Slides an Jimmy Page, andere wieder an Neil Young and Crazy Horse, eingebettet in seichte Countrymelodien, genau richtig für einen Louisiana Truckstop oder sonst wie on the road.
Note 3

Ulli:

Country? Country-Rock? Rock?
Wohl von allem etwas und so dosiert, dass die CD nie aufdringlich, nie langweilig und auch nie zu spannend und somit aufmerksamheischend (schönes Wort, gell?) wirkt. Sie ist einfach angenehm zu hören. Eine Platte für jede Gelegenheit.
Bei den countrylastigen Titeln fehlen mir vielleicht die typischen Harmonien, obwohl die schnell kitschig werden können. Mein Fav dieses Genres ist Wrong lover obwohl, Track eins ist auch nicht von Pappe, da groovt es irre.
Rockiger wird's dann ab Track Nummer 5. Eine schöne Nummer im CSN&Y Stil. Daumen hoch für diesen Titel. Auch das Gitarrenspiel in Don't Take It Away gefällt mir ganz gut. Gegen Ende wird Louisiana Truckstop etwas ruhiger und lässt es gemütlich ausklingen .
Da gebe ich gerne die 2.

Werner:

Der erste Song ist lustiger Country (Rock) und geht gut ins Ohr. Beim zweiten ist die Steel Guitar noch ganz akzeptabel, aber das Schlagzeug kommt doch sehr simpel, mehr wie eine Stand-Snaredrum ohne Basstrommel usw.
So lange sich die Jungs darauf beschränken einen ganz netten Country zu spielen, ist die Musik nicht schlecht, so lange sich die Gitarren aufs Begleiten beschränken, klingen sie akzeptabel. Was die Soli angeht, sieht das ganz anders aus.
Der Track 5, Pictures of You zeigt, dass es mit dem handwerklichen Können nicht arg weit her ist. Bei Neil Young weiß man ja, dass er es kann, aber halt so falsch klingt. Bei BQ ist deutlich, dass sie falsch klingen, weil sie es nicht besser können.
Der folgende Song, Don't take it away, unterstreicht dies, so wie die anderen Gitarrensoli. Auch der zweistimmige Gesang ist immer wieder etwas daneben, manchmal fehlt nur wenig, wie man es bei Live-Auftritten gewohnt ist und verzeiht, aber bei Studio-CDs bemängeln muss.
Dem Sound nach sind die Lieder ziemlich oder ganz live im Studio aufgenommen, das Schlagzeug klingt des öfteren danach (deutlich bei Track 7 True Identity).
Ich höre auf der ganzen CD keine einzige Stelle, die mir beweisen würde, dass sie besser spielen können. Dass da ein Guitarero absichtlich Neil Young kopiert.
Das Liedmaterial ist durchschnittlich, großteils ganz brauchbar, wenn, ja wenn nicht das vorher Geschriebene wäre.
Fazit: Eine Collegeband hat sich ihren Traum erfüllt und eine CD eingespielt. Weil der Satz so nett klingt, schreibe ich ihn auch: Husch husch, zurück in die Garage. Note 6

Startseite > Crosscheck > CD-Reviews> Barbara Cue

 
© Home of Rock 2001 - 2008, Impressum