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| Bring It On Home, Blue World Records, 1999 |
| Michael Howes |
Slide, Dobro, Acoustic & Electric Guitars |
| Michelle Howes |
Vocals |
| Joey Dean |
Drums |
| David Hyde |
Bass |
| Nelson Blanehard |
Grand Piano, Wurlitzer, B3, Harp |
| Danny Bond |
Blues Harp |
| Gäste: |
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| Randy Ellis |
Guitar |
| Doe Hearl |
Slide, Harp, Guitar |
| Brian Brignae |
Percussion |
| Johnny Hozey |
Guitar |
| Gram Rea |
Mandolin |
| Jewel Bass & Thomisene Anderson |
Background Vocals |
| Produzent: David Hyde & Michael Howes, aufgenommen in Baton Rouge, Louisiana |
Länge: 49 Min 56 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Shine (4:51) | 6. Ride That Mile (4:30) |
| 2. Find Your Way (3:42) | 7. Serpent Sleeping (4:36) |
| 3. Drop Of Salvation (6:41) | 8. Before Sunrise (5:58) |
| 4. Big City Small Town (5:36) | 9. Lovestruck (Young And Wasted) (4:46) |
| 5. Precious Thing (4:26) | 10. Bring It On Home (4:51) |
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Kann man einer Platte schon am Cover ansehen, was für Musik drin ist? Manchmal gelingt das und auch hier werden meine Erwartungen erfüllt. Der alte Schuppen vorne und die verschlafene Strasse irgendeines Kaffs im Süden der USA, an der ein Schild vor dem Hahn warnt ("Rooster Xing") auf dem Backcover lässt darauf schliessen, dass sich die Musiker aus Baton Rouge, Louisiana der Tradition des musikalischen Mixes ihrer Heimat bewusst sind.
Und tatsächlich: Die Platte steigt mit einer satten Slidegitarre und Harp auf einem mitreissenden Fundament ein. Die Sängerin hat ein schön dunkles Timbre, allerdings ist ihre Stimme nicht besonders variabel. Dies fällt in den nächsten zwei, drei Tracks auf. Eine Mischung aus Blues, R&B, Southern Soul und Rock, die ziemlich schleppend, wie ein Tagtraum in der stechend-heissen Sonne vorbeiziehen, allerdings mit wiederum satten Gitarrensoli oder auch mal Dobro und Country-Einfluss. Die Songs sind mit schönem Hintergrundgesang, akustischen Instrumenten und Tamourine untermalt.
Ab Track 5 geht's dann Richtung Rock, im Stil der Black Crowes. Und auch die hatten ja alle diese Einflüsse verarbeitet. Precious Thing ist ein Hammer, eine der besten Balladen, die die "Krähen" aus Atlanta nie geschrieben haben und darauf zu Recht stolz wären. In den restlichen Nummern zieht das Tempo (etwas) an, mal mehr oder weniger mit Southern Rock bzw. Southern Boogie-Anleihen.
Insgesamt eine schöne Platte mit hervorragenden Slide-Parts, die ich allerdings nicht immer komplett hören, sondern mir die Highlights in geeigneter Lautstärke durch die Gehörgänge jagen werde.
Ich muss aber zugegeben, dass mir das angezogene Tempo, die fast relaxte Stimmung sehr zusagt, auch bei den Black Crowes habe ich gerade solche Songs immer bevorzugt.
Zu Michelle Howes möchte ich noch sagen, dass mir, obwohl etwas ausdruckslos, ihre Stimme immer noch besser gefällt als die viele ihrer männlichen Kollegen, die als "Shouter" in Frequenzbereiche eindringen, mit denen sie mir auf die Nerven gehen.
Die Produktion ist hervorragend mit sehr gutem Klang.
Manni Huether (Impressum, Artikelliste), 24.04.2001
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