| Hyperacuity, Tone Center, 2001 |
| Greg Howe |
Electric & Acoustic Guitars |
| Dale Fischer |
Bass |
| Kevin Soffera |
Drums |
| Produziert von: Greg Howe |
Länge: 45 Min 07 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Hyperacuity | 5. Receptionist |
| 2. Blindfold Drive | 6. Trinka |
| 3. Order Of Dawn | 7. I Wish |
| 4. Heat Activated | |
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Ich war nie ein Fan von Stevie Wonder, bis jetzt.
Schuld daran ist GREG HOWE, seines Zeichens Jazz-Rock-Funk Gitarren-Virtuose
der mit "Hyperacuity" sein erstes Album für TONE CENTER abliefert.
Seit über 10 Jahren ist Greg eine feste Größe im Jazz-Fusion-Funk-Rock Bereich.
Bekannt ist u.a seine Zusammenarbeit mit MR.BIG und RITCHIE KOTZEN.
Auf "Hyperacuity" präsentiert er mit Stevie Wonders I Wish (wer kennt diesen Klassiker nicht?) seine ganz eigene Interpretation. Die schwammigen Keyboard-Bombastarrangements des Originals hat er wunderbar
entspeckt und daraus ein feuriges Jazz-Funk-Rock Juwel gefertigt.
Drummer KEVIN SOFFERA und Basser DALE FISCHER unterstützen Greg Howe
dabei prächtig. Gregs Gitarrenspiel wechselt locker zwischen straight funkig und heftig
rockend. Das Original ist kaum wiederzuerkennen.
I Wish ist wahrhaftig nicht das einzige Song-Schmankerl auf dieser CD.
Hyperacuity, der Titelsong, klingt weit weniger schwierig als der Name es vermuten
läßt. Das ist knackiger Jazz-Rock beherrscht durch Gregs spektakuläre Gitarren-Künste.
Aber auch seine beiden Mitspieler spielen fabelhaft und lassen sich zu keiner Zeit in die zweite Reihe verdrängen.
Drummer Kevin Soffera bedient seine Tom Toms mit beeindruckender Souveränität
und Dale Fischers Bass grummelt funkig rockend, dass es ein Genuß ist.
Bis auf die uninspirierten Soundschnipsel auf Receptionist klingt das Album wie aus einem Guß. Perfekte elektrische und akustische Gitarren wechseln sich in schöner Reihenfolge ab. Die drei harmonieren wunderbar miteinander.
"Hyperacuity" ist ein sehr schönes Jazz-Rock-Fusion Album mit der richtigen Portion
Funk und Soul. Die Produktion ist erstklassig. Die Lautsprecherboxen werden bis zum Äußersten gefordert. Über meine Canton Karat 70 klingt das Musik-Spektakel herrlich
knackig und brilliant. Von zischelnden Höhen weit und breit keine Spur.
Joachim Domrath, (Impressum, Artikelliste), 30.06.2002
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