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Gregg Bissonette:Submarine |
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Nicht nur für Tauchfans ist das neue Album des erstklassigen Schlagzeugers Gregg Bissonette gedacht. Auch wenn das witzige Cover dies auf den ersten Blick suggeriert. Gleich bei den ersten Takten schiessen mir, als pingeligen Klangpuristen, Tränen in die Augen. Der Sound ist großartig. Die kleinsten Feinheiten werden wiedergegeben. Bei Submarine, dem Titelstück, bleibt mir fast die Spucke weg. Doug Bossi‘s Gitarre hämmert dermaßen
aus den Boxen, daß einem schwindlig wird. Gregg Bissonette zeigt sich als guter Sänger und Matt spielt einen irren Bass
dazu. Gregg bearbeitet seine Drums mit Überschallgeschwindigkeit. No Hay Paquereo kommt danach bedächtiger mit schönen südamerikanischen Ambiente. Gary Hoey spielt eine feine singende Gitarre zu den ebenfalls feinen Bläser-Arrangements. Die Rhythmusarbeit von Gregg und Matt ist perfekt. Lum Lum mit Joe Satriani an den Saiten erweist sich als eher durchschnittliches Jazz-Rock Gehabe. Das klingt wenig abwechslungsreich trotz des überragenden Buddy Rich-mäßigen Schlagzeuges von Gregg. Train to Willoughby verwöhnt anschließend die Gehörgänge. Gregg singt wieder und Steve Stevens spielt eine knackige Heavy-Gitarre. Ein superdynamischer Rocksong. Noahs Ark ist Hochgeschwindigkeits-Jazzrock. Steve Vai flitzt über seine Saiten in einem Wahnsinnstempo. Matt und Gregg halten Steve‘s Tempo mühelos mit. Man sind das Musiker. Dazu jede Menge verrückte Breaks. Noahs Ark ist ein wahres Sahnestückchen. Cloudy Day mit Robben Ford könnte auch von dessen letzten Album enstprungen sein. Rockiger Blues mit Robben’s typischer Gitarre. Das macht Spaß. The Son Man ist reinrassiger Mainstream mit Tim Pierce an der Gitarre. Gesang und Arrangement erinnern eher an Alan Parsons Project. Gregg trommelt sehr verhalten. Sasquatch geht wieder in den Hardrock-Bereich. Michael Landaus Gitarre kracht und jault
perfekt zu diesem vertrackten Heavy Song. Matt und Gregg powern locker mit. Submarine vereint jede Menge hochkarätiger Musiker auf einem Album. Greggs Bruder Matt, ein gefragter
Studio Bassist, schrieb alle Songs. Die musikalische Qualität der Songs ist überzeugend. Joachim Domrath (Impressum, Artikelliste), 27.02.2001 |
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