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| Fishin' In The Muddy, Catamount Records, 2002 |
| Gurf Morlix |
Guitars, Organ, Banjo, Bass, Vocals, Producer, Engineer, Mastering, Mixing, Octaphone |
| Ian McLagan |
Organ (Hammond) |
| Rick Richards |
Drums |
| Produziert von: Gurf Morlix |
Länge: 44 Min 06 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Torn in two | 7. I'm hungry and I'm cold |
| 2. I ain't going that way | 8. Your picture |
| 3. My lesson | 9. How to be |
| 4. Fishin' in the muddy | 10. Driftin' apart |
| 5. Center of the universe | 11. There goes the bone |
| 6. Big eye | 12. Let the rhythm rule |
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Gurf Morlix machte bisher als begnadeter Produzent auf sich aufmerksam und war unter anderem für (→ Robert Earl Keen), (→ Mary Gauthier), (→ Ray Wylie Hubbard) und Lucinda Williams tätig und spielte bei etlichen anderen Platten irgendein Instrument, z.B. bei (→ Buddy Miller).
Obwohl er fast ständig als Produzent ausgebucht zu sein scheint, möchte er wohl auch auf Interpretenseite mitmischen und veröffentlicht nach seinem Erstling "Toad of Titicaca" mit dem vorliegenden Album seine zweite Platte. Ein Tausendsassa also.
Gurf spielt noch eine "richtige" Bottleneck, nämlich mit dem Hals einer Bierflasche und der Ton ist entsprechend rauh und direkt. Er deckt mit seinen berühmten Mitstreitern das ganze Spektrum zwischen Alt. Country, Americana und Rootsrock ab. Manche Songs sind unglaublich geschmackvoll intoniert, mit schönen Gitarrensoli garniert. Und immer wieder lassen mich die Slide-Einlagen aufhorchen. Absolute Klasse, mühelos zelebriert.
Balladen, Twang und Rock geben sich hier sozusagen die Klinke in die Hand, wobei es zwei, drei Songs gibt, die etwas durchhängen und nicht recht in die Gänge kommen wollen. Aber das kann den Spass mit dieser Platte nicht schmälern, der Hörer ist die meiste Zeit mitwippend am Erforschen der vielfältigen Produktion.
Im Fussball sagt man, der Gefoulte sollte den Strafstoss nicht selbst schiessen. Zum Glück gibt es im Musikgeschäft keine Analogie dazu, denn die Produktion von Morlix ist erstklassig. Voll in die Maschen gehauen, um das entsprechend der Fussballsprache auszudrücken. Alles präsentiert sich wie in einer natürlichen Balance schwebend und kann getrost als Genre-Highlight bezeichnet werden.
Musikalisch jedenfalls. Denn stimmlich ist der gute Gurf eher ein Leichtgewicht, aber wenn er neben einem aussergewöhnlich gutem Produzenten, Multiinstrumentalisten und texanischem Sachverwalter des Rootsrock auch noch ein ebenso guter Sänger wäre...kaum auszudenken...
Wer also auf die oben angesprochenen Interpreten steht und dort vielleicht eine Prise mitreissendem Rock vermisst, kann bei dieser CD blind zuschlagen. Bärchen Records kann sofort liefern.
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