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| Bluelisted, CrossCut Records, 2008 |
| JW-Jones |
Guitar, Vocals |
| Little Charlie Baty |
Guitar (Tracks 1,5,7,8,14), Harmonica (Track 11) |
| Junior Watson |
Guitar (Tracks 1,5,7,11,14) |
| Richard Innes |
Drums (Tracks 1,4,5,7,8,9,11) |
| Larry Taylor |
Upright & Electric Bass (Tracks 1,4,5,7,8,9,11,14) |
| Jeff Asselin |
Drums (Tracks 2,3,6,10,12,13) |
| Martin Régimbald |
Electric Bass (Tracks 2,3,6,10,12,13) |
| Jesse Whiteley |
Piano, Organ, Backup Vocals (Tracks 6,10,14) |
| Mike St-Jean |
Backup Vocals (Tracks 6,10,14) |
| Jason Jaknunas |
almost played Tambourine on this recording |
| The Wind-Chill Factor Horns: |
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| Frank Scanga |
Baritone Sax (Tracks 2,4,8,12) |
| Martin "Lewis" Van Toor |
Tenor Sax & Solo (Track 4) |
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Länge: 52 Min 00 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Double Eyed Whammy | 8. That's Wrong Little Mama |
| 2. Looking The World Straight In The Eye | 9. Waiting On You |
| 3. Can't Play A Playboy | 10. The Doctor |
| 4. Mad About You | 11. Out Of Service Blues |
| 5. Wasted Life | 12. Bogart Bounces Again |
| 6. Somebody's Got To Burn | 13. Silent Treatment |
| 7. Heavy Dosage | 14. Tickets On Yourself |
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JW-Jones kommt aus Kanada zu uns. Wir wissen, dass Kandier oft knüppelharte Jungs sind, besonders wenn sie Eishockey spielen. Der 26-jährige JW ist aber eher höflich, und zwar so höflich, dass er sogar seinen Tamburin-Spieler nennt und darauf hinweist, dass alle seine Musiker auf verschiedenen Stücken klatschen oder Percussion spielen.
Der gute JW war Drummer, bis er 1995 ein B.B. King Konzert besuchte. Danach absolvierte er einen Crash-Kurs in Bluesgitarre. Gierig sog er die Musik der großen Meister auf. Er studierte die Stile der drei Kings (Albert, B.B. und Freddie) und lernte von T-Bone Walker und Robert Jr. Lockwood. Bereits 3 Jahre später schaffte er den Durchbruch in der Bluesszene von Ottawa, als er den "1999 Blues Guitar Riff-Off" gewann.
Das ganze muss er ziemlich konzentriert und gezielt angegangen sein, denn ich kenne viele Gitarristen, die schon länger als 13 Jahre Gitarre spielen und immer noch keine einzige CD auf dem Markt haben. JW aber hat schon mindestens die sechste CD raus gebracht.
So ganz scheint er sich auf seine Gitarrenkünste wohl doch nicht zu verlassen, denn diesmal hat er Little Charlie Baty und Junior Watson auf sechs Saiten dabei, beide Apologeten des Westcoast-Sound. Einige Stücke zeigen aber auch deutlichen Southside-Style.
Interessant ist, dass JW die Tracks der Musiker durchnummeriert, so kann man beispielsweise gut erkennen, wann die typischen Westcoastler mitspielen oder wann es mehr Richtung Southside geht. Man höre nur mal Somebody's Got To Burn und Heavy Dosage oder The Doctor und Out Of Service Blues hintereinander, dann wird so einiges klar.
Trotzdem stimmt fast alles an dieser Scheibe. JW mixt traditionellen Blues mit Bluesrock und Boogieelementen. Sein Gitarrenspiel, wenn auch 1999 schon gut, hat an Perfektion gewonnen. Seine Entwicklung ist auch an seiner Stimme festzustellen. Sein Organ ist schwärzer und bluesiger geworden, wenn auch noch weit von einer "dreckigen" Röhre à la Walter Trout entfernt, aber doch um Ecken besser als die von John Mayall.
Auch musikalisch hat JW einen großen Sprung gemacht. Hat er sich in den letzten Jahren mit den großen Bluessängern der 40er und 50er Jahre, wie Little Milton, Roy Brown, B.B. King oder Wynonie Harris, beschäftigt, konnte er sich jetzt freischwimmen. Alle Stücke auf "Bluelisted" stammen diesmal allein aus seiner Feder. Mit seinem absolut zeitgemäßen Mix aus Tradition und Moderne hat er seine eigene musikalische Sprache gefunden. Er spielt Blues, Blues Rock, Boogie und R'n'B und mischt alles fröhlich mit den "modernen" Sounds von heute. So entstand eine CD, die lebendig und erfrischend ist.
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