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| Nothin' else matters, Z Records, 2004 |
| Jesse Damon | Guitar, Vocals |
| Rodney Pino | Drums, Vocals |
| Troy Spiropoulas | Bass, Vocals |
| Steve Omest | Guitar, Vocals |
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| Produziert von: The French Brothers |
Länge: 38 Min 47 Sek |
Medium: CD |
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| 1. What you're doin' to me | 6. You're my reason for livin' |
| 2. Messin' with my head | 7. Fame that's callin' |
| 3. Good life | 8. Nothin' else matters |
| 4. Don't you know | 9. Where you're goin' |
| 5. I want you | 10. Rains with fire |
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Der eine oder andere erinnert sich vielleicht noch an Jesse Damon, der bisher vor allem als Frontman von SILENT RAGE und
als Songwriter für die KISS-Alben "Psycho circus"
und "Revenge" in Erscheinung trat.
"Nothin' else matters" ist sein zweites Soloalbum auf dem man mit Schlagzeuger Rodney Pino einem weiteren alten Bekannten
begegnet, der einen daran erinnert, dass man schon viel zu lange keine CD seiner ehemaligen Band LOVE/HATE im Player
hatte.
Jesse Damon erhebt den Anspruch klassischen Melodic Rock mit einem zeitgemäßen Anstrich zu versehen. Welches Jahr
schreiben wir? 1985?
Ne, mein Jung', so funktioniert das nicht. "Nothing else matters" ist weder kompositorisch, noch was Arrangements oder
Produktion angeht 'up to date'. Das ist schlicht und ergreifend ein zeitloses Rockalbum amerikanischer Prägung, wie es vor
zehn oder zwanzig Jahren genauso erschienen sein könnte, wie übernächste Woche.
Das ist jetzt nicht weiter tragisch, zumindest nicht so tragisch, wie die Tatsache, dass "Nothin' else matters" furchtbar
unspektakulär ausgefallen ist. Die Songs sind durch die Bank zwar nett und gefällig, allerdings auch entsetzlich
durchschnittlich. Da hilft es nicht einmal, dass der alte Kumpel Gene Simmons, die Schlabberzung von KISS, einen Song
beigesteuert hat. Im Gegenteil: Das sülzige You're my reason for livin' rangiert im direkten Vergleich mit den
restlichen Stücken eher am unteren Ende der Skala.
Vielleicht hätte man mit einer kernigen Produktion "Nothing else matters" aufwerten können, aber so saft- und kraftlos,
wie der Sound sich aus den Boxen schleicht, kann mich das Album nicht überzeugen.
Vielleicht findet jemand mehr Gefallen daran, der sich bevorzugt für Mainstream der Kategorie
Bryan Adams und Konsorten begeistern kann,
aber selbst dann gibt es unzählige interessantere Alternativen, wie beispielsweise die Soloalben von LOVERBOYs Paul
Dean oder Vincent Rocco.
Wer die Scheibe mal antesten will, sollte es mit I want you versuchen. Der Song ist die Spitze des Eisbergs.
Besseres findet ihr auch nach intensiver Suche nicht während den knapp neununddreißig Minuten.
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