| Darkchild, Rabazco Records, 2005 |
| Mario Bauch | Gesang, Gitarre |
| Michael Schmidt | Gitarre |
| Wilko Onken | Bass |
| Jan Smalun | Schlagzeug |
| Doreen Pollakowski | Gesang |
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| Produziert von: Wilfried 'Toni' Dehn |
Länge: 53 Min 11 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Intro | 7. Unborn |
| 2. Batflight | 8. In your arms |
| 3. Stand up | 9. The book of lies |
| 4. Conversation with the death | 10. Girl in black satin |
| 5. Of frost and ignorance | 11. Death of the fun generation |
| 6. From dusk 'till dawn | 12. Blutfeier |
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Kurz vor Toreschluss setzen KATANGA mit ihrem Debütalbum "Darkchild" ein deutliches Ausrufezeichen und erheben berechtigten
Anspruch auf eine Würdigung als eine der aufregendsten Neuentdeckungen des in den letzten Windungen liegenden
Jahreskreises.
Ein kurzes atmosphärisches Intro, dann feuern KATANGA lässig Batchild aus der Hüfte, eine treibende
Gothic-Rock-Nummer die nicht nur alle mit dem Kopf nach unten hängenden Flattermänner aufscheucht, sondern auch euch
Finsterlinge da draußen je nach Facon gnadenlos auf die Tanzfläche eures Clubs treibt oder zum gepflegten Mattenschütteln
animiert.
Die künstlerische Seelenverwandschaft zu Acts wie
69 EYES,
LACRIMAS PROFUNDERE oder den in diesem
Zusammenhang nahezu unvermeidlichen
SISTERS OF MERCY sind unüberhörbar,
vermutlich sogar durchaus beabsichtigt und keinesfalls verwerflich, so lange man sich auf diesem Terrain in solch
überzeugender Weise wie KATANGA bewegt.
Die größte Stolperfalle in diesem Genre ist, wie uns vor allem die 'Hel(l)sinki Vampires' in der Vergangenheit schon
nachdrücklich demonstrierten, eine zu große Gleichförmigkeit im Songwriting. KATANGA beweisen uns, dass es auch anders
geht und meistern diese Hürde gleichermaßen elegant wie einfach, indem sie die Fesseln dieses tendentiell engen
stilistischen Terrains abstreifen und eine erfreulich große Variablilität in Punkto Härte und Tempo an den Tag legen.
"Darkchild" umfasst das komplette Spektrum vom energischen, harten Tanzflächenfeger bis hin zum atmosphärischen
Darkwave-Epos. Gemeinsam ist allerdings allen Kompositionen das Gespür für griffige Hooklines und eine blitzartig
zupackende Eingängigkeit.
So gesellen sich zu dem auf Anhieb herausragenden Opener schnell weitere Stücke, wie Blutfeier,
die ihm in nichts nachstehen und seine scheinbar exponierte Stellung unterwandern.
Wenn man sich nun noch einmal in Erinnerung ruft, dass "Darkchild" das Debüt von KATANGA ist und sie damit schon einen
deutlichen Führungsanspruch im gitarrendominierten Gothic-Rock formulieren, dann fällt es schwer dieser Band keine große
Zukunft zu prognostizieren.
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