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| Gemini, Think Tank Media, 2006 |
| Lana Lane | Vocals |
| Erik Norlander | Keyboards |
| George Lynch | Guitar |
| Mark McCrite | Guitar, Vocals |
| Tony Franklin | Bass |
| David Schiff | Flute |
| Vinnie Appice | Drums |
| Kelly Kealing | Vocals |
| Produzent: Erik Norlander |
Länge: 56 Min 45 Sek |
Medium: CD |
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| 1. White room | - On the run |
| 2. White rabbit | - Time |
| 3. Long long way from home | - Breathe reprise |
| 4. You can never go home | 6. Dream of the archer |
| 5. Pink moon Suite | 7. Starrider |
| - Breathe introduction | 8. Sunshine of your love |
| - Johnny Moon | 9. Wooden ships |
| - Breathe in the air | 10. Nights in white satin |
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Lana liebt Coversongs oder zumindest ein nicht zu unterschätzender Teil ihrer Anhängerschaft tut es. Die beiden "Ballad
collections" enthielten schon einiges an Fremdkompositionen und 2002 gab es dann auch in bemerkenswerter Konsequenz "Covers
collection". Da die Nachfrage nicht abriss, war es auch nur eine Frage der Zeit, bis LANA LANE wieder mit einem weiteren
Cover-Album auf der Matte stehen würde.
Immerhin verfolgt man auf "Gemini" einen etwas anderen Ansatz als die übliche Aneinanderreihung persönlicher Favoriten aus
grauer Vorzeit. "Gemini", der Zwilling, steht bewusst für die universelle Dualität, und was im wunderschönen,
detailverliebten Artwork seinen Anfang nimmt, findet seine Fortsetzung darin, dass jeweils zwei Songs eines Künstlers im
typischen LANA LANE-Stil aufbereitet werden.
Dabei begegnen wir CREAM,
JEFFERSON AIRPLANE,
FOREIGNER, MOODY BLUES,
HEART und
PINK FLOYD, vertreten durch mal mehr, mal weniger
originelle Songs und wie so oft bei Coverkonzepten liegt es sehr stark im persönlichen Empfinden, ob einen die Neufassung
letztendlich anspricht und bewegt.
Für meinen Geschmack hat LANA LANE schon mitreißendere Interpretationen dargeboten als auf "Gemini". Zum einen müssen
totgedudelte olle Kamellen wie Nights in white satin oder Sunshine of your love heutzutage nicht unbedingt
noch einmal aufgewärmt werden. An anderer Stelle, beispielsweise bei White room oder Starrider, kommt LANA
LANE für mich einfach nicht an die Magie der Originale heran.
So ist es lediglich das schroff interpretierte Long long way from home von FOREIGNER, und HEARTs Dream of the
archer, das aufhorchen lässt. Der wirklich interessante Ansatz Johnny Moon von HEART mit PINK FLOYDs
Breathe zu verknüpfen und mit On the run, einem weiteren Song von "Dark side of the moon" zur Pink moon
suite aufzuplustern, klingt in der Theorie wesentlich spannender, als sich dann das Ergebnis in der Praxis tatsächlich
darstellt.
So verpufft das durchaus attraktive Konzept von "Gemeini" durch seine eher unspektakuläre Umsetzung und so sehr ich LANA
LANE und ihr Schaffen in der Regel auch schätze, zwischen "Gemini" und mir will der Funke einfach nicht überspringen.
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