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Mary Gauthier:Drag Queens In Limousines |
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Ich bin ja schon seit langer Zeit davon überzeugt, dass jeder Mensch einen Doppelgänger hat. Hier mal ein paar Statements: Country noir beschreibt Mary selbst den Stil des vorliegenden Albums. Na, wenn das die Künsterin selbst sagt, werde ich mich hüten, nach einem anderen Stil zu suchen. Wäre mir nämlich verdammt schwergefallen. "Drag Queens In Limousines" begeistert auf Anhieb: Janis lebt. Wenn Mary das Wort „Limousines“ auf der Zunge zergehen lässt, ja dann ist Frau Joplin mit im Zimmer. Ein toller, ein etwas ruhigerer, ein wunderschöner Song. Eigentlich geht es auch in diesem Stil weiter. Diese CD lebt von der Stimme. Es sind zwar jede Menge Instrumente im Spiel, auch eine Hammond B3 und ein Wurlitzer Piano, aber Mary lässt nie auch nur den geringsten Zweifel aufkommen, dass ihre Stimme hier das sagen hat. Dementsprechend kurz sind z.B. auch die Gitarrensoli. Alles passt sich an, was aber nicht heißen soll, dass die Musiker zu kurz kommen. Nein, es ist halt eine CD die von den Vocals lebt. Lifetime hebt sich urplötzlich vom Rest des Albums ab. Es klingt freundlicher, kein Country noir mehr, es wird sogar etwas fröhlich. Diesen Song mag ich besonders, neben Drag Queens In Limousines, einem Song, den man kennen sollte. Hey, jetzt gibt es einen richtigen Uptempo Song: Jackie’s Train. Im Vergleich zum großen Rest der CD wird hier richtig losgefetzt. Nun sind sie warmgespielt und in Stimmung. Schade, dass dies der letzte Song ist. Etwas mehr aus dieser Richtung und es wäre ein richtig schönes Countryalbum geworden, so aber bleibt es bei Country noir. Fazit: Eine bemerkenswerte Stimme und jeder Song für sich eine Perle, aber mit drei Ausnahmen ist mir das zu ofte Anhören dann doch etwas zu noir. Nichts desto Trotz, den Titelsong muss man kennen Ulli Heiser, (Impressum, Artikelliste) 11.12.2001 |
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