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| Flak'N'Flight, Brownhouse/Mascot-Provogue Records, 2002 |
| Chris Goss |
Vocals, Guitars, Synthesizers |
| John Leamy |
Drums, Vocals |
| Josh Homme |
Guitar, Vocals |
| Nick Oliveri |
Bass, Vocals |
| Gast: |
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| Mark Lanegan |
Vocals (High Noon Amsterdam) |
| Produziert von: Chris Goss |
Länge: 71 Min 31 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Opening | 8. Also Ran Song |
| 2. Deep In The Hole | 9. John Brown |
| 3. Third Man On The Moon | 10. 100 Years |
| 4. Why The Fly? | 11. High Noon Amsterdam |
| 5. Time To Burn | 12. She Got Me (When She Got Her Dress On) |
| 6. The Blue Garden | 13. Cretin Hop |
| 7. Rabbit One | |
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Vor einem Jahr haben mich Chris Goss und sein Allstar-Ensemble live total überrascht. Völlig unwissend stolperte ich ins Konzert und wurde von dem satten Hard Rock der Masters mal eben ordentlich geplättet. Mit ihrer insgesamt dritten Live-CD dokumentieren die Herrschaften jetzt diesen hervorragenden Eindruck auf über 70 Minuten.
Die Setlist der CD ist weitgehend identisch mit dem Konzert und beweist, dass es durchaus möglich ist, aus den Zutaten Metal, Stoner Rock, Alternative, Spät-Sixties und Früh-Seventies, Psychedelic, Black Sabbath und Rock & Roll ein verträgliches Süppchen zu brauen.
Der große Vollschlanke mit der Kopfsocke und der markanten hohen Stimme hat schon ein Händchen für eingängige Sounds. Ziegenbart Josh Homme gibt den nötigen modernen Touch dazu. Zusammen fangen die Masters so ziemlich alle Freunde harter Musik ein. Vom jugendlichen Arsch-in-den-Knien-Hosenträger bis zum nicht mehr ganz so jugendlichen Blue Öyster Cult/Black Sabbath-Fan.
Drückend und schiebend, fast immer songdienlich, also ohne überflüssige Frickeleien und gefährlich wie Lava wälzt sich die CD durch die Speaker.
Die Band legt immer noch ein Schippchen mehr drauf. Vom leicht holprigen Beginn Deep In The Hole (nichtsdestotrotz ein Ohrwurm) bis hin zur Halbzeit Rabbit One (ich sehe dauernd Jim Morrison vor mir) entwickelt sich die ganz spezielle Magie der Performance. Kein Ausfall und Spannung pur steckt in dieser CD. Das hat schon große Klasse.
Immer wieder verblüffend ist die Steigerungsfähigkeit der einzelnen Songs. Ein unscheinbares Ding wie Also Ran Song entwickelt sich zum perfekten Opener für John Brown. Sitar-ähnliche Gitarrensounds von der Zwölfsaitigen werden von der bluesigen zweiten Gitarre getragen, plötzlich ist die Akustische geslidet und die Masters zelebrieren ihren persönlichen Tribut to Led Zeppelin. Und das so geschickt, dass es kaum jemand merkt.
Musikgeschichte für den jungen Hörer auf subtilste Art!
Mit den beiden letzten (regulären) Nummern der CD werfen die Meister den Rock & Roll-Nachbrenner an. Da stampft die Büffelherde richtig los. Let's Boogie!
Als Zugabe gibt es noch das RAMONES-Cover Cretin Hop. Leider in miserabler Soundqualität (es lag keine bessere Aufnahme vor).
Insgesamt ein sehr feines Scheibchen!
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