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Mitch Ryder

Smart Ass

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Repertoire Records
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All Music Guide (englisch)

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Smart Ass
Smart Ass, Repertoire Records, 2011
Billy Csernits Keyboards
Mark Gougeon Bass
Joe Gutc Guitar
Mitch Ryder Vocals
Rick Schein Guitar
Al Wotton Drums
Gäste:
Harry Pihillips Organ on Hot House, Tape's Rolling
Mike Abad Featured courtesy of the United States Coast Guard for Telegraph Key Code on Code Dancing
Produziert von: Mitch Ryder Länge: 35 Min 11 Sek Medium: CD
1. Hot House6. One Room World
2. You Better Stop7. Hands High
3. Try And Must8. It Keeps You Alive
4. Code Dancing9. Berlin
5. Tape's Rolling

Nächste CD in der Reihe der Ryder Wiederveröffentlichungen durch Repertoire, und so sehr ich das bisher auch gut fand und Ryder an sich gut finde - hier wurden damals doch einige Abnutzungsspuren in Ryders rhythm-and-bluesgeträngten Songwriting offensichtlich. Anders ausgedrückt - man hatte eine gut funktionierende Formel gefunden und eine Band, die darauf eingespielt war, und folglich gab es einfach mehr vom selben, und man langweilte sich wohl beim Aufnehmen genauso wie der Zuhörer beim Zuhören.

Wie auf den vorigen CDs gab es dieselben Joe Gutc / Rick Schein Gitarrenlinien, die Gutc Slide Treatments, solide Bassarbeit von Gourgeon, und der neue Drummer Al Wotton (Wilson Owens wanderte in den Knast) fügte sich nahtlos in die Band ein - und steuerte einige funky Drumrolls bei. Die Songs sind nach wie vor sehr melodisch, und alles ist sehr rund und ohne Kanten produziert. Vielleicht liegt es daran, dass Ryder diesmal ganz alleine produzierte, dass das hier sehr, sehr rund ist?

Neben einigen angenehmen, wenn auch nicht wirklich aufregenden Rock Songs wie Hot House, It Keeps You Alive und You Better Stop It und dem schlagermäßigen Try And Must (Ryder hatte wohl zu viel deutsche Musik gehört?) stechen zwei Songs heraus - das durch alle Variationen eines guten Hard Rockers führende Code Dancing (mit 6:57 der längste Song der CD, und hier wird deutlich, dass etwas mehr Muskel in die Produktion gehört hätte) und das Ryder'n'Piano Akkustikstöffchen Berlin. Daneben wird noch zusätzlich eine Prise Funk in Tape's Rolling, Blues in One Room World, eine Annäherung an die TALKING HEADS (Hands High) angeboten - und das war's.

Kann man, muss man aber nicht haben - und da reißt auch das nach wie vor gute Gitarrenspiel nichts raus.

Dietrich Gastrock, (Artikelliste), 15.10..2011


 
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