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| Live In Texas, River Records, 2005 |
| Dan McCafferty |
Lead Vocals |
| Manny Charlton |
Guitars |
| Billy Rankin |
Guitars |
| Pete Agnew |
Bass |
| John Locke |
Keyboards |
| Darell Sweet |
Drums |
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Länge: ca. 55 Min |
Medium: DVD |
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| 1. Telegram | 8. Dressed To Kill |
| 2. Razamanaz | 9. Pop The Silo |
| 3. Do Everything | 10. Love Hurts |
| 4. Holiday | 11. Hair Of The Dog |
| 5. Heart's Grown Cold | 12. Expect No Mercy |
| 6. Cocaine | 13. Shapes Of Things |
| 7. Let Me Be Your Leader | |
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1981 war für NAZARETH eigentlich ein gutes Jahr. Trotz relativ enttäuschender Verkäufe ihrer beiden letzten Studioplatten "Malice In Wonderland" und "The Fool Circle" war die Band durch die personelle Aufstockung um Billy Rankin an der Gitarre und Keyboarder John Locke (u.a. SPIRIT) in ihren grundsätzlich beschränkten Mitteln deutlich flexibler geworden. Vor allem live räumte die Band wie zu besten Zeiten ab und erntete auch in den U.S.A. ungewohnten Zuspruch. Auf Konserve kann man sich seit damals via der tollen Doppel-LP "'Snaz" beeindrucken lassen.
Jahre später kam die bei der gleichen Tour durch Nordamerika aufgenommene CD "Live In Texas" mitsamt Video auf den Markt. Wahlweise wurden diese Veröffentlichungen auch "Live And Loud" oder "Loudest And Proudest" tituliert.
Wiederum Jahre später liegt nun die identische Version als DVD vor. I-den-tisch!
Man erwartet nicht, dass die Band bei der Neuauflage einer derart alten Kamelle plötzlich nicht mehr die albern-lustigen 80er Klamotten an hat, aber ein wenig Sorgfalt bezüglich Bild- und Tonqualität darf man verlangen.
Nichts dergleichen ist "Live In Texas" widerfahren.
Blässliche Bilder, teilweise unterlegt mit zeitgenössischen Videosequenzen und Episoden aus dem Tourleben, muffig-dumpfer Sound und, als Krönung, diverse Gleichlaufschwankungen werden dem geneigten Käufer zur Gestaltung einer nostalgischen Stunde angeboten. Zu wenig, um alte Fans zufrieden zu stellen und gänzlich ungeeignet, um auch nur einen Jungrocker auf diese große Band aus Schottland neugierig zu machen. Einzig Historiker dürften sich an diesem Release halbwegs erfreuen. Da helfen auch die engagiert vorgetragenen Hits und eine bestens aufgelegte Band nichts, für den Konsumenten gilt: Expect No Mercy!
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