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Nuno Mindelis

Texas Bound

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Texas Bound
Texas Bound, Taxim Records, 1997
Nuno Mindelis Lead Guitar & Vocals
Tommy Shannon Bass
Chris Clayton Drums
Gäste:
Lou Ann Barton Back-up Vocals (Back To Memphis & They Call Me The Beast)
Steve James Dobro Guitar (Avenue G)
Paul Orta Harmonica (You Don't Have To Go & You Get Me Running)
Chris Higgs Piano (You Don't Have To Go & You Get Me Running)
Riley Osbourn Hammond B3, Piano
Produziert von: Derek O'Brien Länge: 57 Min 02 Sek Medium: CD
1. Hugs8. You Got Me Running
2. Hard To Bear9. Avenue G
3. Texas Bound10. Blues For Antone's
4. You Don't Have To Give11. They Call Me The Beast
5. Egyptian Priestess12. Monkey Joke
6. Back To Memphis13. What Can I Do
7. Castles Made Of Sand

Wenn man Brasilien hört, dann denkt man an. Fußball, Strand oder Samba. Aber Brasilien hat musikalisch nicht nur den Samba, sondern mit Nuno Mindelis auch einen hervorragenden Blueser.
Wie der CD-Titel bereits andeutet, blickt Mindelis nach Texas, demzufolge gibt es auch ein Füllhorn an Texas-Blues. Und woran denkt man u.a. im Blues, wenn es um Texas geht. genau. an Stevie Ray Vaughan.
Nuno Mindelis hat sich mit Tommy Shannon (Bass) und Chris Layton (Drums) dann auch gleich mal die ehemalige Rhythmusabteilung (DOUBLE TROUBLE) von SRV ins Studio geholt.
Mit Paul Orta (Harp) ist noch ein Ausnahmeharper am Werk. Andere Gastmusiker sind an der Dobro, am Piano oder an den Keyboards zu hören.

Berühmte Musiker machen aber manchmal den Kohl noch nicht fett. Hier schon.
Mindelis zeigt sich als wahrer Meister an seinen Gibson Gitarren. Wer kann da wiederstehen. Besonders angetan hat es mir der Titelsong Texas Bound, ein groovendes Instrumental erster Güte.
Die Qualität eines Bluesers wird auch an den Slowblues-Songs gemessen. Egyptian Priestess steht als Beispiel dafür, wie gut dieser Mindelis ist.
Acht der 13 Songs sind Eigenkompositionen. Wie weit sich Mindelis' Song-Spektrum dehnt, zeigt sich in Coversongs wie Castles Made Of Sand von Hendrix und Jimmy Reeds You Got Me Running.
Auf Avenue G gniedelt Mindelis mit Steve James (Dobro) im Duo um die Wette.

Nun weiß ich nicht, was er Mr. Clifford Antone zu verdanken hat, dem er im Booklet Dank sagt, aber er widmet dem Bluesclubbesitzer den Song Blues For Antone's. Hier zeigt Mindelis, wie man mit einem Wah-Wah Pedal umzugehen hat.
They Call Me The Beast ist so etwas wie eine persönliche Hymne geworden. Schöne Backing Vocals von Lou Ann Barton.
Beendet wird die CD mit What Can I Do. na, da wüsste ich was: noch mehr CDs veröffentlichen.

Live ist Mindelis wirklich ein "Beast", wenn man ihn einmal live gesehen hat. Das ist einfach ein Genuss.

Joachim P. Brookes, (Artikelliste), 13.07.2005

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