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Screamin' Cheetah Wheelies

Shakin’ The Blues

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TAXIM Records
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Shakin’ The Blues - Live
Shakin' The Blues - Live, Dark Reign - TAXIM Records, 2002
Mike Farris Guitar, Vocals, Harmonica
Bobby Watkins Guitar
Rick White Guitar
Steve Burgess Bass
Terry Thomas Drums
Produziert von: Bobby Watkins & Brodie Hutcheson (aufgenommen im 3rd & Lindsley, Nashville TN; Juanita's, Little Rock AR & Ed'S House) Länge: 67 Min 35 Sek Medium: CD
1. Boogie King (3:48)7. More Than I Can Take (6:23)
2. Shakin' The Blues (3:13)8. Right Place Wrong Time [Mac Rebenack] (4:31)
3. One Big Drop Of Water (5:24)9. Little Red Rooster [Willie Dixon] (7:38)
4. 25 Miles [Edwin Starr (4:14)10. Love Is The Colot (4:38)
5. People (6:00)11. Leave Your Pride At The Front Door (13:18)
6. High Time We Went [Joe Cocker] (4:24)12. Rubbermaid Fiance (3:58)

Wenn die SCREAMIN' CHEETAH WHEELIES eine Live CD veröffentlichen, dann steht die musikalische Marschrichtung eigentlich von Beginn an fest.
Drei Gitarren, Bass und Schlagzeug lassen keinen Zweifel aufkommen, dass es rocken wird.
Und gleich der Opener Boogie King bestätigt dies mit einem wahren Rock Kracher. Die Gitarre übergibt sich fast (der Redaktion wird ganz übel...). "Play it loud" lautet die Devise.

Drei Gitarren, da gibt es keine Kompromisse. Oft in die Southern Rock, bzw. in die Jam Schublade gesteckt, muss ich wiedersprechen. "Shakin' The Blues" ist Rock. Einfach Rock, aber powervoll. Bis auf Leave Your Pride At The Front Door. Nicht nur wegen der Spielzeit von über 13 Minuten. Die Jungs steigen voll in einen groovenden Jam ein. Einen Rock Groove, denn meine Güte, es rockt wie irre.

DARK REIGN, eine TAXIM Divison hat mit den SCW einen echten Kracher unterm Dach.

Dass Gitarrenfrickelei auch einem Jamfreund wie mir gefällt, merke ich bei Shakin' The Blues. Gitarren pur und auch die Rhythmusabteilung rockt sich die Seele aus dem Leib.

So geht es munter durch die gesamte CD. Rockig, aber auch mal getragen wie bei One Big Drop Of Water oder More Than I Can Take. Aber selbst bei den etwas ruhigeren Titeln fahren die Gitarren eine Breitseite nach der anderen.

Wah Wah Orgie dann bei People. Gitarrenfreaks geht das Herz auf ob dieser Läufe und Soli.
Dann gibt es Coversongs. Aus Quellen, die man auf dieser krachenden Livescheibe nicht vermuten würde. EDWIN STARRs (ja, der mit War) 25 Miles und JOE COCKERs High Time We Went etwa, werden gitarrenmäßig zelebriert.

Siebeneinhalb Minuten Little Red Rooster. Ja, der WILLIE DIXON Klassiker präsentiert sich in einem neuen Gewand. Der Drei-Akkord Blues wird zur Höllennummer mit sich steigernden Gitarren. Eine Gänsehaut jagt die andere. Herrje, das ist eine Livenummer par excellance.

Und es kommt noch einer: MAC REBENACKs, (besser als Dr. John bekannt) Right Place Wrong Time, wird wieder rockjammig umgesetzt, ohne aber den Charme des Songs zu verletzen. Diese abgehackten Breaks sind geblieben. Aber die Gitarren fahren wieder eine Force Brutal nach der anderen. Man hört die Massen toben und ich kann mich nur wiederholen: Play it loud.

Nur kurz flammt so etwas wie Traurigkeit auf. Immer dann wenn man die CD aus dem Cover nimmt und liest, was auf der Innenseite steht: In Loving Memory of ALLEN WOODY.
Aber sobald der Player dann beginnt, seine Runden zu drehen ist Party angesagt. Diese Platte lässt alles zu: moshen, bangen, spinnen oder einfach ein ausgedehntes Luftgitarrenspiel. Nichts ist unmöglich.

Ulli Heiser , (Impressum, Artikelliste), 15.11.2002

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