| Blah... blah... blah... Love songs for the new millenium, S.A.D. music, 2004 |
| Riggs | Vocals, Guitars, |
| Clay Campell | Bass |
| Seven | Drums |
| Mike Tempesta | Guitars |
| Gäste: | |
| John Dolmayan | Drums, Percussions |
| Peggy Roman Jacabson | Violin |
| Produziert von: Riggs |
Länge: 38 Min 04 Sek |
Medium: CD |
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| 1. I am the scum | 7. Pornstar champion |
| 2. Bloodsucking freakshow | 8. Nothing girl |
| 3. Get your dead on | 9. The devil made me do it |
| 4. Little spider | 10. Give up the ghost |
| 5. Murder song | 11. Beneath the living |
| 6. Altar girl 13 | |
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Riggs, dem Gitarristen von Rob Zombie, wurde es langweilig, da sein Brötchengeber sich derzeit kreativ eher im
Filmgeschäft austobt. Was also lag näher, als kurzerhand mit SCUM OF THE EARTH eine eigene Band aus dem Boden zu stampfen
und ein Album einzuspielen.
Das Ergebnis "Blah... blah... blah... love songs for the new millenium" - ja, einmal schreibe ich den Titel in voller
Länge - kann sich streckenweise auch wirklich hören lassen.
SCUM OF THE EARTH fröhnem modernem Rock mit metallischer Schlagseite und hohem Electro-Anteil. Gleich der Opener I am
the scum bietet erfrischenden Industrial, der sich weder vor
MINISTRY noch den KRUPPS verstecken muss. Von der
Kategorie finden sich noch zwei, drei weitere Nummern auf dem Album, doch insgesamt verlagert sich die stilistische
Ausrichtung mehr und mehr hin zu experimentellen Klangcollagen mit harschem Dancefloor-Charakter.
Damit können SCUM OF THE EARTH leider nicht immer so überzeugen wie bei Pornstar champion, bei dem so konsequent
auf Samples aus QUEENS We will rock you aufgesetzt wird, dass man durchaus schon von einer Coverversion sprechen
könnte.
Ebenfalls stark das atmosphärische, getragene Give up the ghost, das auch auf
Alice Coopers "Brutal planet" eine gute Figur
abgegeben hätte. Gekonnt wird die Stimmung eines Stückes wie Welcome to my nightmare aufgegriffen und in einem
modernen Soundgewand in die Jetztzeit getragen.
Vielseitig ist das Album ja, und da spricht prinzipiell auch überhaupt nichts dagegen. "Blah... blah... blah..." beschert
uns einige wirklich große Momente moderner Rockmusik, vor allem dann, wenn man auf griffige Hooks setzt und harte
Gitarren in den Vordergrund stellt. Überwiegt jedoch der bisweilen arg sperrige Electro-Anteil wird das Ganze leider
schnell zur lärmigen, von tanzbaren Beats unterlegten Geräuschkulisse.
'Ausbaufähig' würde ich Riggs und seinem Abschaum deswegen ins Stammbuch schreiben. Zumindest darf man gespannt sein,
wohin die Reise in Zukunft gehen wird.
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