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Kicking & Screaming

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Kicking & Screaming
Kicking & Screaming, Frontiers Records, 2011
Sebastian Bach Vocals, Cowbell
Bobby Jarzombek Drums
Nick Sterling Guitars, Bass
Gast:
John 5 Guitar (Tunnelvision)
Produziert von: Bob Marlette Länge: 53 Min 04 Sek Medium: CD
1. Kicking & Screaming8. Dirty Power
2. My Own Worst Enemy9. Live The Life
3. Tunnelvision10. Dream Forever
4. Dance On Your Grave11. One Good Reason
5. Caught In A Dream12. Lost In the Light
6. As Long As I Got The Music13. Wishin'
7. I'm Alive

Sein Name wird auf immer und ewig mit SKID ROW in Verbindung gebracht werden. Da kann er noch so viele Musicals trällern, bei den Gilmore Girls seine nach wie vor blendende Optik unter Beweis stellen oder Soloscheiben veröffentlichen. Gerade bei letzten wird er sich an seinen Leistungen von damals messen lassen müssen.
Ob ihm das mit seinen letzten Soloausflügen schon gelungen ist, kann ich nicht sagen, weil ich nach "Slave To The Grind" aufgehört habe mich für Seb zu interessieren. "Subhuman Race" war in meinen Augen schon meilenweit von gut entfernt. Aber man will der Diva des Hardrock ja gerne mal wieder eine Chance geben, also her mit "Kicking & Screaming" und reingehört.

Los geht's schon ganz ordentlich: Das Titelstück rockt in alter SKID ROW-Manier durch die Boxen, Mr. Bach ist mit seinem Stimmvolumen ordentlich dabei und man könnte fast meinen, er würde sich seiner alten Stärken besinnen. Natürlich fehlt zur perfekten Kopie Dave "Snake" Sabo, aber das Tischtuch zwischen den beiden scheint so dermaßen zerschnitten, dass man diese Hoffnung auf ewig begraben darf. Okay! Also, der Einsteiger macht neugierig auf das, was folgt. Hartrockend bleibt es auf alle Fälle. Durchweg gehen die weiteren Songs gut temporiert durch die Boxen, gute Hooklines sind da, grooven tut's auch, aber auf die Dauer der Länge der Zeit fehlt dem Album dann doch der letzte Scream um richtig zu kicken. Dance On Your Grave hätte das Zeug dazu, One Good Reason auch. Macht bei insgesamt 13 Songs jede Menge - gutes! - Füllmaterial. Wie schon geschrieben: um ein richtig gutes, klebrig in den Gehörgängen verweilendes Album zu werden, fehlt "Kicking & Screaming" das zündende Fünkchen. "Slave To The Grind" kann jeder Metalfreak der damaligen Zeit heute noch rückwärts pfeifen, das dürfte hiermit nicht gelingen.

Friedemann Schmidt, (Artikelliste), 24.09.2011

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