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| What Should Not Be, Armageddon Music, 2004 |
| Rino Fredh | Vocals |
| Christoffer Hermansson | Guitars |
| Johannes Losbäck | Guitars |
| Jörgen Olsson | Bass |
| Tobias R. Kellgren | Drums |
| Gäste: | |
| Torbjörn Westerlind | Keyboards |
| Produziert von: Lars Ratz |
Länge: 46 Min 02 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Eyes of the nation | 6. Awaken visions |
| 2. How many years | 7. What should not be |
| 3. Mercenaries call | 8. Where infinity ends |
| 4. Ancient oath | 9. Shattered glass |
| 5. Gallows pole | |
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Wow! Da haben die Schweden SEVENTH ONE mit "What Should Not Be" aber ein verdammt geiles Metal-Album abgeliefert.
Das schöne an dem Album ist einfach die Tatsache, dass es sich einer exakten stilistischen Einordnung immer wieder geschickt entzieht. Mit anspruchsvollem, melodischem Power Metal lässt sich zwar eine grundsätzliche Tendenz ausmachen, aber "What should not be" bietet weitaus mehr.
Das Album erinnert dabei durchaus an BLIND GUARDIAN, aber wo die Krefelder mittlerweile auf überfrachtete und komplexe Produktionen um ihrer selbst Willen zu setzen scheinen, zeichnen sich SEVENTH ONE durch eine angenehme, geradezu schlichte Bodenständigkeit aus, wie sie Hansi Kürsch und Co. in Grundzügen zuletzt auf "Imaginations from the other side" zu eigen war.
Die Kompositionen sind von einem Hauch progressiven Heavy Metals beseelt, bieten dem Hörer durch ihre Detailverliebtheit viel zu entdecken, sind aber dennoch eher bauch- als kopflastig gehalten und erschließen sich schon nach einigen wenigen Hördurchgängen.
Man kann sich aber natürlich "What Should Not Be" auch aus der PRIMAL FEAR-Ecke annähern. SEVENTH ONE verstehen es immer wieder ungezügelt Gas zu geben, schnörkel- und kompromisslos darauf los zu rocken, und ihre Songs, die mit hymnischen Refrains ausgestattet sind, durch einige überraschende technische Kabinettstückchen und kompositorische Winkelzüge trotzdem aufregend und abwechslungsreich zu gestalten.
SEVENTH ONE bewegen sich auf wohl bekanntem Terrain, setzen dabei jedoch eine individuelle Duftmarke. Das ist doch genau das, was sich der eher mit einem konservativen Musikgeschmack gesegnete oder verfluchte Fan traditionellen Heavy Metals wünscht: Eine Band, die eigentlich altbekanntes in einer neuen ansprechenden Form präsentiert. Eine Band, bei der man erahnen kann was einen erwartet, die sich aber trotzdem frisch, unverbraucht und tendenziell eigenständig präsentiert.
So lange es immer wieder Bands wie SEVENTH ONE und Alben wie "What Should Not Be" gibt muss einem um die Zukunft des guten alten Heavy Metal nicht bange sein.
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