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| Up!, Mercury Records, 2002 |
| Shania Twain | Lead Vocals |
| Paul Franklin | Pedal Steel |
| Paul Leim | Drums |
| Brent Mason | Electric Guitar |
| Heitor Perreira | Guitars, Mandolin |
| John Willis | Banjo, Acoustic Guitar, Mandolin, Bouzouki |
| Jonathan Yudkin | Mandolin, Violin, Cello |
| Cory Churko | Slide Guitar |
| Michael Thompson | Guitars, Bouzouki, Ebo |
| Simon & Diamond Duggal | Percussion |
| The Leahy's | Group Fiddles |
| und jede Menge orientalische Musiker mit Instrumenten zum Schlangen beschwören und Krokodile zähmen... |
| Produziert von: Robert John 'Mutt' Lange |
Länge: 73 Min 05 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Up! (2:52) | 11. I'm Jealous (4:05) |
| 2. I'm Gonna Getcha Good! (4:29) | 12. Ka-Ching! (3 :20) |
| 3. She's Not Just A Pretty Face (3:49) | 13. Thank You Baby! (For Makin' Somebody Come So Soon) (4:00) |
| 4. Juanita (3:50) | 14. Waiter! Bring Me Water! (3:19) |
| 5. Forever And For Always (4:43) | 15. What A Way To Wanna Be! (3:36) |
| 6. Ain't No Particular Way (4:24) | 16. I Ain't Goin' Down (3:57) |
| 7. It Only Hurts When I'm Breathing (3:19) | 17. I'm Not In The Mood (To Say No)! (3:25) |
| 8. Nah! (4:08) | 18. In My Car (I'll Be The Driver) (3:16) |
| 9. (Wanna Get To Know You) That Good! (4:33) | 19. When You Kiss Me (4:08) |
| 10. C'est La Vie (3 :42) | |
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Es ist schon lustig, mit was für Dingen man als Redakteur der Home of Rock konfrontiert wird.
Folgende Mail erhielt ich neulich und ist wohl nicht als Scherz gemeint gewesen:
Hallo Daniel!
Ich melde mich mit einer wahrscheinlich höchst ungewöhnlichen Bitte.
Also, kurze Einleitung: Ich habe am Nelkensamstag in Moers-City beim Karnevalszug eine nette Frau kennengelernt. Dummerweise habe ich Ihr nicht meine Nummer gegeben. Ich weiß aber, das Sie Heavy-Metal gerne hört und einem Becher von einem Open Air ( W.O.A.??) trank.
Jetzt meine Bitte: Kannst Du mir sagen, ob und wenn ja wo in Moers es Kneipen oder Treffpunkte gibt, wo diese Musik überwiegend gespielt wird.
Ich bin im Internet auf Deine Seite gestoßen als ich bei Google die Suchbegriffe Heavy-Metal und Moers eingab und die Seite von Home of Rock anklickte (dies nur zur Erklärung, falls Du Dich gewundert haben solltest wie ich gerade auf Dich komme).
Ich hoffe Du kannst mir weiterhelfen und es macht nicht soviel Umstände.
In hoffnungsvoller Erwartung einer positiven Nachricht.
Ralf (nicht der rot-weisse HoR-Kollege...)
Probleme gibt's...
Sollten wir uns Gedanken machen, eine Partneragentur an unsere Sache anzugliedern?
Vielleicht kommt man ja dann an das große Geld.
Eine Frau, die sicherlich eine ähnliche Energieleistung wie die des o.a. Zeitgenossen gerechtfertigt hätte, ist zweifelsohne Shania Twain.
Darüber, ob es auf diesem oder ähnlichem Wege zur ihrer Liason mit dem renommierten Produzenten Robert John "Mutt" Lange (Bryan Adams / Def Leppard / AC/DC) kam, kann ich nur Vermutungen anstellen. Zumindest dürfte sie endgültig die Weichen für eine sorgenfreie finanzielle Zeit bis in die nächsten drei Generationen gestellt haben.
Allerdings steht fest, dass die Dame nicht nur für die Männerwelt eine äußert ansehnliche Person mit vielen schönen Gesichtern ist, was ihr die neidischen Blicke des Großteils ihrer weiblichen Artgenossinnen garantieren dürfte, sondern auch ein echtes Talent als Sängerin und Songwriter im Musikbusiness darstellt.
Untermauert wird diese Tatsache nicht zuletzt durch ihre millionenfach verkaufte CD "Come On Over" und die klasse gemachte DVD "The Platinum Collection".
Jetzt stellt sie ihr neustes Werk "Up" direkt in dreifacher Ausführung vor und Herr Lange scheint sämtliche kommerziellen Käuferschichten ansprechen zu wollen.
Kommen wir zunächst zur Multikulti-Dancefloor-Version.
Sie erscheint, trotz Shanias Beteuerungen auf dem Beipackzettel wie "... bei meinen Konzerten sind so viele Leute aller Altersgruppen und Nationalitäten..." ein wenig aufgesetzt und künstlich.
Statt einem Umzug in eine Villa am Genfer See hätte meiner Meinung nach die Belegung einer 2 1/2 Zimmer Wohnung in einem von der Sanierung bedrohten Mehrfamilienhaus in Berlin-Kreuzberg mehr Glaubwürdigkeit vermittelt. Das einzige was mir da gefällt, ist das Bildchen auf dem Rohling, aber Schwamm drüber.
Die New-Countryversion, die ich gerne erhalten hätte, war bei Mercury leider nicht verfügbar.
Dafür ist als zweites Stück die Poprockversion mit dabei und immerhin die Genugtuung, als Medium mit fast über 40.000 Lesern monatlich von einem Majorlabel zur Kenntnis genommen zu werden. Aller Anfang ist halt schwer...
Anderseits sind bei Shania Twain die Übergänge von New-Country zu Rock und Pop eh fließend. Da machen ein paar Fiddels, Banjos oder Steel Guitars mehr oder weniger den Braten auch nicht fett.
Lassen wir das Home of Rock doch mal für kurze Zeit Home of Pop sein.
(Ungern Daniel, recht ungern - Wir sind doch Rocker... andererseits, Shania ist schon eine Pop[p]-Sünde wert...)
Die CD ist mit 19 Songs bis an den Rand gefüllt und geballte Unterhaltung pur. Sonne, Swimmingpool, kalte Getränke, nette Mädels, feiern mit guter Musik. Das alles fällt mir spontan dazu ein. Shania strahlt einfach positive Energie aus. Die Lieder gehen locker flockig ins Ohr. Wahnsinnig peppig gemacht.
Ok, "Up" ist sicherlich nichts für die Schneiders und Schmidtleins dieser Welt, bei denen man in komplizierte Phantasiewelten eintauchen muss (... wie hätte wohl ein Brontosaurus zu heutiger Zeit auf ein laszives Piepsen von Mila-Mar-Gesangselfe Anke Hachfeld reagiert?) oder - im wie letztgenannten Falle - ein gewisses Maß an Alterstarrsinn oder Nichtbeachtung im Genre (also sprich Blues & Boogie) als Grundvoraussetzung für musikalische Anerkennung gesehen werden ;-)))
(Häh? Für diesen Satz braucht man mindestens eine Flasche Biovital!)
Für Cowboys um die Anfang Vierzig, von der Persönlichkeitsstruktur einfacher und genügsamer gestrickt, jedenfalls ein großer Spaß.
Ihre Stimme klingt irgendwie noch frischer und ich bin mir sicher, dass dieses Werk im Frühling und Sommer noch öfter den Weg in meine CD-Player finden wird.
Meine Lieblingssongs der Hit I'm Gonna Getcha Good; die Midtemposachen wie Ain't No Particular Way und (Wanna Get To Know You) That Good!; Balladen a là Juanita, It Only Hurts When I'm Breathing und I'm Jealous; das rockig dahinstampfende Waiter! Bring Me Water!; das fetzige In My Car (I'll Be The Driver) und nicht zuletzt wegen Shanias Vielseitigkeit mein absoluter Favorit She's Not Just A Pretty Face.
Yes indeed, Mr. Lange!
Danke auch noch mal an Kai Wagner von Mercury Records für seine Mühe.
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