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| Virgin Steele 1 & Guardians Of The Flame, Noise Records, 1982 & 1983 (remastered 2002) |
| David DeFeis |
Vocals, Keyboards, Orchestration, Keyboard Bass |
| Edward Pursino |
Electric & Acoustic Guitars, Bass |
| Joey Ayvazian |
Drums |
| Gäste: |
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| Rob DeMartino |
Bass |
| Frank Gilchriest |
Drums |
| Produziert von: David DeFeis & Chris Bubacz ("Guardians Of The Flame") |
Länge: 70 Min 50 Sek & 67 Min 15 Sek |
Medium: CD |
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| Virgin Steele 1 | |
| 1. Minuet in g minor/danger zone | 10. Living in sin |
| 2. American girl | 11. Virgin Steele |
| 3. Dead end kids | 12. The lesson (Bonustrack) |
| 4. Drive on thru | 13. Life of crime (Bonustrack) |
| 5. Lothlorien (Bonustrack) | 14. Burn the sun (Bonustrack) |
| 6. Still in love with you | 15. American girl (Re-Mastered-Original Mix) |
| 7. Children of the storm | 16. Dead end kids (Re-Mastered-Original Mix) |
| 8. Pictures on you | 17. Drive on thru (Re-Mastered-Original Mix) |
| 9. Pulverizer | 18. Living in sin (Re-Mastered-Original Mix) |
| Guardians Of The Flame | |
| 1. Don't say goodbye (tonight) | 9. Go all the way |
| 2. Burn the sun | 10. A cry in the night |
| 3. Life of crime | 11. I am the one (Bonustrack) |
| 4. The redeemer | 12. Go down fighting (Bonustrack) |
| 5. Birth through fire | 13. Wait for the night (Bonustrack) |
| 6. Guardians of the flame | 14. Interview (Bonustrack) |
| 7. Metal city | 15. Blues deluxe oreganata (Bonustrack) |
| 8. Hell or high water | |
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Endlich mal ein Re-Release das wirklich Sinn macht:
Viel zu lange fragte man sich schon, warum das verkratzte Vinyl von "Virgin Steele" und "Guardians Of The Flame" nicht längst im Original durch digital remasterte Versionen in Compact Disc-Format erhältlich ist.
Einzige Möglichkeit, sich diese Kultobjekte zu ergattern, bestand bisher darin, stundenlang auf Plattenbörsen akribisch in modrigen Kisten zu wühlen, um mit etwas Glück ein halbwegs gut erhaltenes Stück zu finden und es dann natürlich für viel Geld zu erwerben.
Göttergaben wie A Cry In The Night, Children Of The Storm oder Don't Say Goodbye sind zwar 100%ig ihr Geld wert, aber finde erst einmal jemanden, der einem auch noch freiwillig seine Vinyl-Schätze abtritt.
David DeFeis hat sich nun höchstpersönlich dieser Problematik angenommen und emsig und akribisch, wie es nun mal seine Art ist, an der Lösung dieses Mankos gearbeitet.
Und hier liegen sie nun endlich vor mir: die aller ersten zwei VIRGIN STEELE-Alben überhaupt, die bisher noch nie zuvor auf CD erhältlich waren: "Virgin Steele 1" und "Guardians Of The Flame". Beide Alben kann man ohne Übertreibung als absolute Götterscheiben des Melodic Metal einstufen.
Einstmals vor über 18 Jahren veröffentlicht, sind diese Aufnahmen lebendige Dokumente der frühen Tage von Virgin Steele. Wer David DeFeis kennt, den überrascht sicherlich nicht, dass alle Songs mit höchster Präzision digital remastert wurden.
Der Klang ist vom Feinsten, wen wundert's? Ich bin absolut begeistert von dem was hier abgeliefert wurde. Die Scheiben rotieren schon seit Tagen abwechselnd in meinem Player.
Natürlich gibt es als absolutes Schmankerl für alle Fans auch noch etliche Bonussongs auf den CDs, die für so manche Überraschung sorgen.
"Virgin Steele 1" wartet mit vier Bonustracks auf.
Lothlorien ist eine wunderschöner Song, der sehr balladesk beginnt und sich tempomäßig entsprechend steigert, untermalt mit herrlichen Gitarrensoli. Gänsehaut pur. Mein derzeitiger Favorit.
The Lesson kommt dann doch schon wieder mit etwas mehr Schmackes daher, ein schönes Stück mit geilem Keyboardsolo.
Mit Life Of Crime haut uns Mr. DeFeis einen absoluten Nackenbrecher um die Ohren. Leute, mosht die Flöhe aus dem Pelz und brecht Euch dabei nicht die Nackenwirbel!
Das ist doch wieder die absolute Super-Mucke für meine tinnitusgeplagten Ohren.
Der vierte Bonustrack Burn The Sun lässt ebenfalls keine Wünsche offen und fügt sich nahtlos in die Originalsongs ein.
Auf "Guardians Of The Flame" sind gleich fünf Bonustracks enthalten, wovon drei Titel typische Virgin Steele-Stücke sind. Ein weiterer Track ist ein fast 7minütiges Interview mit David DeFeis. Warum wurde es nicht an das Plattenende gefügt oder ganz darauf verzichtet?
Von dem was dann kommt, wird der geneigte Fan wohl sehr überrascht sein, denn die letzte Nummer ist ein astreiner Blues - live gespielt - der mich total vom Hocker gehauen hat, aber im positiven Sinne! Das hätte wohl niemand erwartet!
Dass der Mann stimmlich eine Granate ist, wagt wohl niemand zu bezweifeln, aber mit welcher Inbrunst er diesen Blues zelebriert: das ist schon spitzenmäßig. Erinnert mich manchmal mächtig an Robert Plant.
Dies sind die letzten fehlenden Juwelen in jeder ernsthaften Virgin Steele Kollektion!
Meine Empfehlung: Kaufen! Allein der Sound ist es wirklich wert.
Schade ist nur, dass mir die jeweiligen Booklets dazu nicht vorliegen, so dass ich leider keine entsprechende Einschätzung zu deren Qualität abgeben kann.
Ilka Czernohorski, (Impressum, Artikelliste), 17.09.2002
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