| Die CD gibt es im Home of Rock zum Hören und Kaufen |
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Live In Copenhagen, Eigenvertrieb, 2003 |
| Will Thomas |
Vocals, Guitar |
| Morten Wittrock |
Piano |
| Martin Seidelin |
Drums, Percussion (Tomorrow Will Be Like Yesterday) |
| Thomas Saubach |
Guitar |
| Hans Leonardo Pedersen |
Saxophone |
| Anarders Heidelbach |
Bass |
| Rasmus Grosell |
Drums (Tomorrow Will Be Like Yesterday) |
| Henrik Barner |
Backing Vocals (Tomorrow Will Be Like Yesterday) |
| Produziert von: Will Thomas & Morten Wittrock |
Länge: 41 Min 21 Sek |
Medium: CD |
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1. Cissy Strut  | 6. Girl I Know |
| 2. Alabama Day | 7. Internet Boogie  |
| 3. Wait...Again | 8. I Ain't About To Fight (solo) |
| 4. Tomorrow Will Be Like Yesterday | 9. Alabama Day (solo) |
| 5. Come My Way | |
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WILL THOMAS ist den Lesern hier ja kein Unbekannter mehr. Neben den schon besprochenen beiden Studioplatten, gibt es nun auch eine Live Scheibe, aufgenommen 2001 und 2002 im Vega, Kopenhagen, Dänemark.
Und wieder ist es diese Mischung aus Southern Jamrock und Country, die so begeistert.
Country bedeutet bei Will aber nicht Nashville. I ain't about to fight erinnert mich eher an PURE PRAIRIE LEAGUE.
Überhaupt begeistert diese Stilvielfalt. Das heißt aber nicht, daß wild von einem Genre ins andere gesprungen wird. Irgendwie ist alles perfekt ausbalanciert und schlüssig. Bis auf Nummer sieben, dem Internet Boogie. Nomen est omen und in der Tat handelt es sich hier um eine ausgewachsene Boogienummer, die der Band auch sehr gut zu Gesicht steht.
Aber nehmen wir mal den Opener: diesen alten METERS-Song Cissy Strut. Eher eine funkige Nummer im Original. Will Thomas lässt diesen Stil durchblicken, macht ihn aber Rockhörern zugänglich, indem er das hinzufügt, was er und die Band so perfekt beherrschen: Jamelemente. Der Song groovt angenehm vor sich hin und toll hier Hans Leonardo Pedersen am Sax.
Ab Track zwei dann die Eigenkompositionen und gleich mit Alabama Day wird die Southern-Jam Fraktion bedient. Und wie: ALLMAN BROTHERS BANDS meets JUPITER COYOTE. In die gleiche Kerbe schlagen das zusätzlich sehr groovende Wait...again, sowie Tomorrow Will Be Like Yesterday.
Come My Way groovt lässig vor sich und lebt neben der rhythmusbetonten Gitarrenarbeit vom legeren Saxofonspiel.
Girl I Know könnte von PHISH sein und begeistert somit natürlich den Jamliebhaber ganz besonders. Und wie es sich für PHISH gehört, gibt es auch hier das obligatorischen Drum Solo. Mit acht Minuten ist es auch die längste Nummer. Ist das einzige Manko, denn daneben gibt es nur noch einen Sechsminüter. Gerade bei einer Liveplatte hätte sich der Jamfreund in mir doch längere Spielzeiten gewünscht.
Als Abschluss gibt es noch mal Alabama Day. Akustisch und solo vorgetragen von Will Thomas beim Interview mit dem Schwedischen Nationalradio.
Die CD sowie auch die beiden Studioscheiben gibt es in Deutschland exklusiv
hier bei uns.
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