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| Blast Tyrant, Weathermaker Music, 2011 |
| Neil Fallon |
Guitar, Keyboards, Vocals |
| Jean-Paul Gaster |
Drums |
| Dan Maines |
Bass |
| Tim Sult |
Guitar |
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| Produziert von: Machine |
Länge: 94 Min 28 Sek |
Medium: Do-CD |
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| CD 1: |
| 1. Mercury | 9. Spleen Merchant |
| 2. Profits of Doom | 10. (In the Wake of) The Swollen Goat |
| 3. The Mob Goes Wild | 11. Weathermaker |
| 4. Cypress Grove | 12. Subtle Hustle |
| 5. Promoter (of Earthbound Causes) | 13. Ghost |
| 6. The Regulator | 14. (Notes from the Trial of) La Curandera |
| 7. Worm Drink | 15. WYSIWYG |
| 8. Army of Bono |
| CD 2: |
| 1. Box Car Shorty's Confession (Acoustic) | 6. Cattle Car (Polar Bear Lair Demo) |
| 2. The Regulator (Acoustic) | 7. Walpole Man (Polar Bear Lair Demo) |
| 3. Basket Of Eggs (Acoustic) | 8. Promoter (Polar Bear Lair Demo) |
| 4. Tight Like That (Acoustic) | 9. La Curandera (Polar Bear Lair Demo) |
| 5. Drink To The Dead (Live Acoustic) | 10. Steve Doocy (Polar Bear Lair Demo) |
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Aus der Hauptstadt des monstermäßigen Bratzrocks, Brazzaville, drangen einst gar heftige Töne der amtierenden Regierung und der CLUTCH Partei - und dies findet nun seine Wiederholung. "Blast Tyrant's Atlas of the Invisible World Including Illustrations of Strange Beasts And Phantoms" wurd jetzt durch Clutch's eigenes Label Weathermaker Music wiederveröffentlicht . Die neue zweite CD enthält akustische Versionen der bekannten Songs Tight Like That, Basket of Eggs, The Regulator und Drink to the Dead und Unveröffentlichtes.
Anders als die Kollegen von
KORN oder CREED, die ja sozusagen zu extremen Linken in Brazzaville gehören, und auch anders als die Jungs der DEFTONES und ALICE IN CHAINS liegen die CLUTCHER mit ihrem Programm ziemlich in der Mitte zwischen Melodie und Mucke. Und auch in der Mitte zwischen Moderne und Me-Too, also dem ewiggleichen Wiederholen des Gestrigen zwecks Absahne (was, wenn es mit Augenzwinkern geschieht, akzeptabel, ansonsten aber strafbar ist und mit Fronarbeit in der SCHWARZLAND GEMEINDE bestraft wird).
Mir ging das Album bei seinem ersten Erscheinen 2004 völlig am bewusst werden vorbei, so dass ich nun, als es zur Besprechung anstand, bewusst aber auch befürchtend zugriff - bin ich doch nicht mit der Freude der späten Geburt, KORN oder CREED zu mögen, gesegnet und wenn die nun genauso klingen? Mut zum Hörsturz, und die Reaktion beim ersten Durchgang war: "Phänomenal", beim zweiten: "Stonerqual" und beim dritten:"Und jetzt nochmal!" (was nahe an ersterem liegt).
Versteigen wir uns also zu der Behauptung, das Ye Olde Pete Townsend stolz wäre auf die Dynamik und Direktheit dessen, was geboten wird; und Olde James Page sich an der Band als legitime Nachfolger seines Bleizeppelins erfreuen könnte (nein - das Riff wird nicht neu erfunden; und auch ein neues Stairway To Heaven gibt es nicht; aber die Art und Weise, wie der Blues hier verarbeitet wird hebt diese Tätigkeit genauso auf das nächste Level und man vermischt Stile wie weiland die ZEPs das taten). Lyrisch bietet das TULLs oder HARUMs Verstiegenheiten und Zeitkritik die Stirn und lädt zur Abi-Arbeit zwecks Analyse ein.
Was soll denn das nun mit dem Begriff Brazz, auch häufig Bratz? Nun, wer einen solchen direkten Angriff auf die Gehörmuskeln tätigt, und genau abgezirkelte, nichtsdestowenigertrotz rabaukenhafte Riffs losschießt, einen feisten, bassknurrenden drumrollerischen Groove darunterlegt, und einen irgendwie unsängerischen Lead Vocalist ohne Melodie und dennoch mit hohem Erinnerungswert sein eigen nennt - der bratzt. Lautmalerisch gesehen!
Wo kommen die Jungs her? Tja, auf der zweiten CD, bei den Akustiktracks (ich erkläre hiermit offiziell die Aufnahme dieser CD in meine micro-nesische Liste von "Akzeptabele Unplugged CDs") und Alternativversionen und Demos wird das deutlich: aus dem Classic Rock und Blues. Und dass sie die WHO kennen und um deren Verdienste als die damals den den Hard Rock gründende Band (jaja, mit den KINKS) wissen, auch. Aber sie wissen noch mehr, und der Hip Hop im Verbund mit Metal Riffs ist ihre Stärke.
Tracks wie Cypress Groove tun genau das, vorwärtsstürmend und unablässig;. Der Promoter (Of Earthbound Causes) stoppt immer kurz vor richtigem Gesang, hat aber in seinem unisonen Bass-Rhythm Guitar Voranwalzen massive Urgewalt. The Regulator kommt anfangs sanft akustisch daher, bevor er Fahrt aufnimmt und- gehört auf das ungeschriebene, moderne AEROSMITH Album, dass es wohl nicht mehr geben wird. Worm Drink hat den Werewolves Of London Wolfschrei und einen treibenden Groove, Army Of Bono basiert auf einer Stakkato Wahwah Gitarre und genau dem Funk, den man beim Refrain "…Don't Move it!" erwartet. Spleen Merchant ist ein atemloser Bluesrocker, Ghost erinnert von den Vokallinine und - tatsächlich - Gesang nochmal an Warren Zevon und WYSIWYG ist ein instrumentaler Boogie der an Nuges Stranglehold ran reicht und gleichzeitig an GRAND FUNKS Inside Looking Out Cover im Mittelteil beim Gitarrenintermezzo mit den Keyboards.
Und glaubt man's? Es wird sogar sehr gute Guitar Lead Arbeit geboten:, Keyboards ab und an - das rifft nicht nur, das hat Stil. CLUTCH, die Kupplung als Vermittler zwischen Energie und Bewegung - was für ein passender Name, was für ein Programm, was für eine Band.
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