| Never heaven, Valery Records, 2007 |
| Terence Holler | Vocals |
| Andrea Martignelli | Guitar |
| Mirko Nosari | Guitar |
| Giulio Bogoni | Keboards |
| Lucio Piccoli | Bass |
| Marco Piran | Drums |
| Produziert von: Bunkker |
Länge: 48 Min 24 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Craving for light | 6. Carved (pt. 2) |
| 2. Edge of insanity | 7. The tunnel |
| 3. Blind | 8. Of the things that have yet to come |
| 4. Home | 9. The days of betrayal |
| 5. Carved (pt. 1) | 10. Never heaven |
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Interessant, was FEAR OF FOURS uns mit ihrem Album "Never heaven" auftischen. Die Band präsentiert uns progressiven
Heavy Metal, der seine Spannungsmomente aus der Verwendung einer Vielzahl unterschiedlicher Stilmerkmale zieht.
Mal wird der typische METALLICA-Sound der
Neunziger schlicht mit
DREAM THEATER-Elementen gekreuzt, dann
errichtet man elegische Klangwände mit Alternative-Flair um sie durch moderne Riffgewitter und Death Metal-Growls
wieder zum Einsturz zu bringen.
Damit fordern FEAR OF FOURS von ihrem Publikum ein breites musikalisches Toleranzspektrum ein und belohnen es dafür
mit fesselnden Kompositionen, die immer wieder mit überraschenden Wendungen und Stimmungswechseln aufwarten.
"Never heaven" ist weit davon entfernt leichtverdauliche Musik für den Alltagsgebrauch zu bieten, und doch liefert es
immer wieder Ansatzpunkte, an denen sich der Hörer festkrallen und sich langsam an die Materie herantasten kann. Genau
so sollte progressiver Metal aber sein: Fordernd, aber nicht überfordernd. Leichte Einstiegsmöglichkeiten bietend, und
trotzdem so vielschichtig und aufregend sein, dass man auch nach vielen Hördurchgängen das Album auflegen kann um neue
liebevoll arrangierte Details zu entdecken.
In Details dürften FEAR OF FOURS zu extrem agieren um in Prog-Kreisen breitere Anerkennung finden zu können. Als
überaus attraktives Nischenthema taugt die Band aber allemal.
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