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| Fires Of Babylon, Metal Heaven, 2008 |
| Lou St. Paul |
Guitars |
| Rob Rock |
Vocals |
| Kelly Conlon |
Bass |
| Robert Falzano |
Drums |
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Länge: 47 Min 54 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Falling To Pieces | 6. Going Through Changes |
| 2. Devilution | 7. Lazarus Rising |
| 3. When The Kingdom Comes | 8. Revolution Coming |
| 4. Lake Or Fire | 9. Generation Of Destruction |
| 5. Holy Resurrection | 10. Castles Are Burning |
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Namens und im Auftrag des Labels "Metal Heaven" ist dieses Album entstanden. Man verfügt über einen riffsüchtigen Gitarristen Lou St. Paul (WINTERS BANE), der sich in der Folge mit der notwendigen Musikalität in personas von Kelly Conlon (Ex-DEATH), Robert Falzano (SHATTER MESSIAH, Ex-ANNIHILATOR) und dem Shouter Rob Rock (Ex-IMPELLITTERI, Ex-WARRIOR, Ex-Axel Rudi Pell) versorgt. Diese Mischung wird ohne Frage passen.
Die Frage ist, ob nicht so mancher Auftrag zu hoch angesiedelt ist. Willst Du Ziele erreichen, gilt der Grundsatz, dass diese auch erreichbar sein müssen. FIRES OF BABYLON sollen den Schritt in die Vergangenheit wagen. "Back to the 80s US-Metal"!! Spielerisch dürfte es kein Problem darstellen, vorausgesetzt, es fallen den Protagonisten die richtigen und passenden Harmonien ein. Doch vergessen wir nicht, dass über 20 Jahre vergangen sind. Eine lange Zeit, vor allen Dingen für die Technik. Schiebe das Digitale beiseite und greife zum Analogen. Das könnte des Rätsels Lösung sein. Nun, dieser Rat wurde offensichtlich nicht befolgt, denn dieser Silberling erklingt modern aus den Boxen.
Musikalisch wird allerdings von Beginn an ein Brikett aufgelegt. Gott sei Dank nicht zu melodiös, rockt sich das Quartett die Seele aus dem Leib, und so gesehen hat Lou St. Paul bei der Auswahl der Mitstreiter genau die Richtigen ausgesucht. Sänger Rob Rock ist ohnehin umtriebig, erst kürzlich wurden wir Zeuge eines weiteren Solo-Albums mit dem Titel "Garden Of Chaos".
Die 80er-Jahre waren ohne Zweifel die Hochzeit des Heavy Metal, dabei finde ich aber, dass gerade der Opener Falling To Pieces gar nicht so sehr amerikanisch wirkt. Da sind wir an einem weiteren Pluspunkt angelangt, denn wir finden auch kein Haarspray vor. Wunderbar.
Ansonsten drückt die Chose mächtig, bestes Beispiel dafür ist Track Numero 2, Devilution. Und auch When The Kingdom Comes rockt das Haus. Der Sound wird an vielen Stellen mit einem leicht symphonischen Keyboard verdichtet. Das macht die Angelegenheit breiter und den Sound etwas weicher. Doch man hätte auch den Mut beweisen und die Klampfen so trocken wie möglich in den Kasten hauen können. Die überwiegende Mehrheit der Freaks hätte dies nicht als tragisch angesehen.
Textlich werden die alltäglichen Probleme tangiert. Kenner wissen, dass auch eine Prise christlicher Ansichten mitschwingt. Erscheinen die meisten Kompositionen gemäßigt, finden wir mit Going Though Changes auch einen leichten Nackenbrecher vor, gleiches gilt übrigens auch für Generation Of Destruction sowie Castles Are Burning. Dagegen schleppt sich das hymnenartige Lazarus Rising dahin. Doch aufgepasst, das Tempo ist über die gesamten knapp 48 Minuten ohnehin recht zünftig.
Wie oft haben wir nun in der letzten Zeit festgestellt, dass der 80er-Metal wieder angesagt ist? Das sieht man doch auch an Hand der Dinosaurier, die bis heute nicht einfach nur ihr Dasein fristen, sondern uns fast ungebrochen gutes Material liefern. Von daher betrachtet ist FIRES OF BABYLON ein gutes Album gelungen, welches zwar nicht zum Klassiker avancieren wird, aber für Fans der glorreichen Zeit des Metals eine sinnvolle Ergänzung im Plattenschrank darstellt. Mehr davon!
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