|
|
| Death & Taxes, Abe's Records/Hemifran, 2009 |
| Johnny Hawthorn |
Lead Vocals, Guitars, Bass, Hammond B3, Harmonica & Percussion |
| Steve Breitman, Tris 'Duke' Carpenter |
Bass |
| Mike Sauer |
Drums, Percussion |
| Dean Dunning, Carl Brown |
Hammond B3 |
| Nicole Gordon |
Background Vocals (Punk In The Street) |
| Produziert von: Johnny Hawthorn |
Länge: 29 Min 15 Sek |
Medium: CD |
|
 |
 |
| 1. Punk In The Street | 6. When I Kiss YOu |
| 2. Death & Taxes | 7. Cold Hearted Woman |
| 3. Bamboozled | 8. Traveling Roadside Blues |
| 4. Loser's Game | 9. St. Stephen's Green |
| 5. In My Time Of Dying | |
 |
Kurz ist das Vergnügen, das Johnny sich und uns auf seiner zweiten, selbst produzierten und auch fast im Alleingang eingespielten CD hier bietet.
Americana, der Genrebegriff, der alles und nichts meint, deckt hier Rock, Blues und sogar Swing à la Dean Martin ab. Johnny kommt dabei recht unprätentiös daher, die Songs werden im Sinne von John Mellencamp in Punk In The Street semiakustisch, southernrockig in Death & Taxes, bluesrockig mit Flinkfingergitarre in Bamboozled (hereingelegt, verblüfft, übers Ohr gehauen), balladesk in Loser's Game runtergeschrubt (wobei das positiv gemeint ist), und eben Deano-Martino-esk in When I Kiss You gecroont. Uptempo Blues bei Cool Heart Woman, spacige Blues-Guitar bei St. Stephen's Green. Soweit, so gut.
Die Überraschungen sind der witzige Akustik Blues Traveling Roadside Blues und LED ZEPs/Blind Willie Johnsons In My Time Of Dying, das zwar im Intro an ZEPs Version erinnert, aber nur um sich dann näher ans Original anzuschmiegen.
Das ist gut und gekonnt dargebracht, yes, Johnny can. Ist aber gleichzeitig nicht so aufregend, dass man dafür einen HoR-TIPP vergeben müßte. "Neeeett", würde wohl der Driver in "Archie und Harry" sagen.
|