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Bet Everything
Bet Everything, Anko Music, 2009
Tommaso Forni Lead Vocals
Oliviero Forni Guitar, Backing Vocals
Francesco "The Doctor" Keyboards, Backing Vocals
Dario Stagnitto Bass, Backing Vocals
Enrico Bartolini Drums
Gast:
Mattia Svarione Drums
Produziert von: Heiko Hinze Länge: 19 Min 44 Sek Medium: EP
1. Goin' Anywhere4. The Game Of Love And Hate
2. Heaven Or Hell5. Shut Up!
3. A Million Times

Ein Minnegesang

Die Rytter legen ihre Eysen an
man wettet, die gewynnen.
Hauptsach' ich habe sehr viel Fun,
egal welch' Zeiten dann verrinnen!

Gar herrlich ist zu sehen,
wie schwere Melodien sie umwehen;
Gitarre, Bass und Keyboards gar,
auch sind die Songs ganz wunderbar.

Die Mucke ist so sicher hart wie Fels,
für Rock'n'Roll du es wohl hältst,
es kann ja auch nicht Heavy Metal sein,
denn Keyboards machen Melodie hinein.

Tomaso heißt ein tapf'rer Reck',
auf Englisch singt er keck,
ist er auch Italianer,
das hört mal sicher keener.

Der Doktor sitzet an den Tasten,
die Finger flink darüber hasten.
Die Melodien vom Klavier
Gehen wunderbar ins Ohre mir.

An den Trommeln sitzet Heinrich,
Enrico ist sein Nam', doch weine nich.
Er haut die Felle fest mit Mut,
den Songs dies ei!- tut gut.

Dominant ist der Herr Forni,
er spielt so gar nicht corny,
die Riffs sind wohltuend knackig,
die Soli kurz und zackig.

Zusammen bilden sie die Rytterschar,
die furchtlos schon da unten war.
Das Land Italien meine ich damit,
in Deutschland sind sie jetzt zu viert.

Weil - da ist Meister Hinz' der Burgherr,
der sagt - Ihr kommet sofort hierher,
hier hockt das Geld, hier sind die Hörer,
ist's doch in Italien sehr viel schwerer!

So taten sie es denn und zogen aus,
nach Tyskenland mit Mann und Maus,
mutig ist das wohl fürwahr,
last's hören, bietet dar!

"Ihr Leut', so hört uns an,
zumeist an Rockern sind wir dran,
jedoch vier Rocksongs - und ein' toll Ballad,
auch schmusend wird uns wohl kaum fad!

Doch lassen wir es lieber krachen,
sind jung, und wollen's laute machen.
Es rifft und knallt so herrlich fies
Denn dabei wird uns niemals mies."

Doch letztlich ist es klassisch Rock,
auf Hard Rock steht der Bock,
doch Punk und Sleaze, das sei verraten,
sind auch bei den Zutaten.

Zu guter letzt, ach lasst euch bitten,
nehmt auf die Jungs in eure Mitten,
hört an, was sie zum besten geben,
dabei tut ihr euch nicht verheben.

Die Rytter kämpfen gegen Langeweil',
der Rock's fett, klassisch und wohlfeil.
Nach Poison klingt Track eins,
und daher mag ich's, ist das meins.

Der zweite gar an Joe erinnert,
den Jackson hat er wohl verinnert,
Joe's junge Jahre strahlen grell,
kein Finster-Sound wie Heaven und wie Hell.

Lied drei Ballade sei, mit Keys und Powerriff,
Akustik-Spiel den Hörnerv trifft,
in der Mitte mich Keys und Lead Gitarren
veranlassen, am Speaker zu verharren.

Es folgt mit vier ein starker Track allhier,
ein schneller ist's, Chorus der Queen-vier,
gut auch die Powerchords und Keyboards sind drapiert,
daher viel Abwechslung uns ist garantiert.

Last but not least im Track, dem letzten,
ein Klassik Intro tut die Ohrn benässen,
so wunderbar ist's, doch folgen gleich ganz heftig,
Riffs, Tempi-Wechsel, Stadionchorus - gut und deftig.

Die Rockmusik braucht Knaben so wie diese,
die voran bringen Rock'n'Roll's Liese
auch junge Mädels, das ma' sicher,
werden's danken mit Gekicher.

Denn denken muss ich, ist doch klar,
an Tokio Hotel, oh wie wahr,
weiß auch nicht, was mich darauf brachte,
ob's Management wohl daran dachte?

Egal, ob Hotel oder Herbersch,
Hautsach' ist ne Muck' macht närr'sch,
das tun die Songs, so nett sie sind,
man hofft, ein Käufer sich wohl find?

Dietrich Gastrock-Vogelweide, (Artikelliste), 23.06.2009

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