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| I'm Back, Slow Records, 2010 |
| Jan Enegård |
Bass |
| Mats Lundström |
Keyboards, Vocals |
| Stefan Rosén |
Drums |
| Slowman |
Guitars, Vocals |
| Gäste: |
| Sherayé Esfandyari |
Vocals #6 |
| Jakob Theorell |
Upright Bass |
| Bo Siljevall |
Slide Guitar #11 |
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Länge: 44 Min 36 Sek |
Medium: CD |
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| 1. I'm Back | 7. The Silent Yeras |
| 2. Take Your Time | 8. It Hurts |
| 3. Southside | 9. Soul For Rent |
| 4. Better Believe | 10. Steppin' Out (Here I Am) |
| 5. Don't wanna Know | 11. Me And The Blues |
| 6. Roses & Wine |
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Die Engländer, die haben ja so tolle 'Buzz' Words, Schlagworte: Issue (für alles, was man irgendwie mit 'Sache' bezeichnen will), Roadmap ('Strassenkarte', aber auch 'Plan' - sehr fancy), Footprint ('Fussabdruck', oder auch 'Eindruck') usw usw - und das Wort 'soothing'. Das klingt genau wie das, was es meint - beruhigend, besänftigend, schmerzlindern. Mit je mehr 'o' Du das aussprichst, desto soooooooth-er ist es.
Und diese hier vorliegende CD des Mannes aus Schweden, der sich selbst Slowman nennt, ist genau das: sooooooooothing - aber das ist nicht zu verwechseln etwa mit langweilig, öde, plätscher-plätscher oder so - ganz und gar nicht.
Gäbe es noch die alte LP, könnte man mit Fug und Recht sagen, dass hier die Musikalität aus jede Rille tropft ... ähm, nein, dass wäre falsch.... dass hier soviel Musikalität drin ist, wie amn Rillen sieht, wenn man schräg über die LP guckt.
Slowman spielt Blues und, auf drei Stücken, auch gut abgehangenen Funk. Blues allerdings, der jetzt so elegant daherkommt wie in Southside, als Schnittmenge zwischen JJ CALE bei Lies und PETER GREEN bzw. SNOWY WHITE etwa auf Little Dreamer.
Blues so swinging wie MARK KNOPFLER auf den besten DIRE STRAITS Platten, etwa bei Better Believe; aber auch so sehnsüchtig-relaxt wie auf dem träumerisch-schönen Roses&Wine.
Aber, und da liegt des langsamen Mannes Kunst, auch so basic wie nur möglich, etwa auf Silent Years, seiner Klage über die Zeit, wo er vom Fenster weg war und keiner mehr was von seiner Musik wisssen wollte. Und da erhebt sich dann die 'Stimme', die den Blueser ausmacht, und die viele, die sich am Blues versuchen, leider nicht haben: er spricht durch, mit, und über seine Gitarre, mit seiner ganz eigenen Sprache. Und Du fährst mit Deinem Auto in finsterer Regennacht nach einem unangenehmen, angstvollen Tag nach Hause, hörts diese Solo, und es ist soothing mit so vielen 'o' wie auf ein Band von hier nach Moskau passen; und wenn es zu Ende ist, bedauerst Du das zutiefst.
Und es geht noch 'more basic': im programmatischen Me And The Blues - zwei Gitarren, eine Stimme, und sonst nix - und nicht eine Sekunde Langweile kommt auf.
Wenn der Mann den Funk spielt, dann etwa so wie Peter Haycock und Colin Cooper der CLIMAX BLUES BAND auf dem Stamp Album oder Gold Plated - groovy, man.
Der Mann hat es verdammt nochmal drauf - was für eine Platte. Keine Aussetzer - und ich meine nicht, einige Stücke sind ganz gut, andere eben toll - ich meine: keine Aussetzer, so wie in: keine Luschen, keine Füller, keine 'Auch-noch-auf-die-CD-weil-ich-es-über-hatte-von-der-letzten'. Dabei angemessen warm produziert, stimmig eben. Hier ist der Kontakt fürs Booking - kan man den mal nach Deutschland holen? Alle anderen in Zwischenzeit - die CD kaufen.
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