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| Shades Of Eternity, 7Hard, 2009 |
| Peter Grundström |
Vocals |
| Jan Åkesson |
Guitar |
| Gäste: |
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| Jaime Salazar |
Drums |
| Anders Rydholm |
Bass, Keyboards |
| Produziert von: Jan Åkesson |
Länge: 51 Min 50 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Shades Of Eternity | 6. Can't Steal Your Heart |
| 2. Raise Your Hands | 7. Revolution |
| 3. End Of The World | 8. Treat Me Right |
| 4. Rescue You | 9. Rage Of A Lion |
| 5. Dangerous | 10. Fly Out |
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Als junger Vater, vor etlichen Jahren, war ich immer an Neuigkeiten über ein Produkt besonders interessiert: Pampers. Ob der NATO-Doppelbeschluss getroffen wurde, QUEENSRŸCHE eine neue CD rausbrachten, die Sonne schien… wenn die Pampers nicht dicht war, war die na ja, ihr wisst schon, und keine foul language auf der Site - am Dampfen, aber eben möglicherweise außerhalb der Windel, und das war dann eine Katastrophe. Und jede Neuigkeit und Produktverbesserung wurde begierig aufgenommen - bessere Aufnahmequalität, besserer Sitz, engere Bündchen, mehr Inhalt - für Pampers Marketing war ich definitiv in der Zielgruppe.
Die neuen Kartons, voll mit schönen, weißen Reihen Pampers, eine wie die andere, wurden voller Vorfreude geöffnet, eine nach der anderen ihrer Bestimmung zugeführt und abgeführt, und die Kartons dann für den Transport alter Babyklamotten in den Second Hand Shop benutzt. Full Lifecycle Use.
So bestimmte Pampers unser Leben: ein Hightech Produkt, ganz auf die Zielgruppe und deren Bedarf zugeschnitten, eine Pampers wie die andere, ohne Ausfälle, alle perfekt gestylt und produziert - man konnte sich darauf verlassen. Und, wie ihr seht, als ich jetzt die neue STONE LAKE - wohl Numero Fünf im Katalog der auf zwei Mann Stammpersonal geschrumpften Metal Band - hörte, wurde ich sofort an Pampers erinnert.
Ja, ich weiß, die Band und die Plattenfirma werden jetzt die Stirnen runzeln und sich fragen: "Was ist denn das für ein Scheiß?" Nein, Jungs, ich rede nicht über das, was in die Pampers kam, sondern über The Real Stuff Itself, das Drumherum sozusagen.
Aber eigentlich ist nun auch alles über "Shades Of Eternity" gesagt - ein Metal Hightech Produkt aus God's own Metalcountry, auf die Metaljünger zugeschnitten, Songs ohne Ausfälle, sauber und gut produziert, catchy Refrains und eben guter Performance. Nicht zuletzt das enge Kleben an der Songstruktur und selbst gewählten Vorgabe erinnerte mich an die engen Reihen weißer Pampers im neuen Karton.
Na gut, ganz so glatt wie die Windel ist STONE LAKEs Musik nicht. Es hat schon Ecken und Kanten genug, um im Ohr hängen zu bleiben, und die sorgfältig strukturierten Solos von Jan auf der Klampfe sind eine Ohrenfreude. Peters Voice erinnert an QUEENSRŸCHEs Chris DeGarmo, wenngleich der noch etwas mehr metallene Härte und größere Variabilität in seiner Stimme hat. Die Songtext und Titel legen nahe, dass man QUEENSRŸCHE gehört hat und kennt.
Und wie bei Pampers gab es ab und zu das Problem, dass die Klebestreifen nicht hielten - und so gibt es hier das Problem, dass Peters Stimme dann doch manchmal nervt, weil er ständig nach den hohen Tönen fischt und somit eben weniger Variabilität zeigt; Jans Manierismen, Riffs werden gerne durch eine quietschendes Verzerren beendet, halten sich im Rahmen.
You're only as good as your last record: die Jungs können zufrieden sein.
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