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Syzygy

Realms Of Eternity

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Realms Of Eternity
Realms Of Eternity, Eigenvertrieb, 2009
Carl Baldassarre Guitars, Theremin, Lead & Backing Vocals
Sam Giunta Keyboards
Paul Mihacevich Percussion, Drums, Background Vocals
Al Rolik Bass, Background Vocals
Gäste:
Mark Boals Guitar (#1,3,5, The Sea), Vocals
Produziert von: Carl Baldassarre Länge: 77 Min 10 Sek Medium: CD
1. Darkfield 4. Echoes Remain
2. Vanitas 5. Dialectic
3. Dreams
The Sea:
6. Arranmore Isle 10. Variations, Part 1
7. Overture11. Variations, Part 2
8. The Sea12. Reflections
9. The Morning Sun13. Finale

Gib mal SYZYGY in Google ein. Da kommt alles möglich (bis hin zur Erklärung, dass es sich um eine Sternenkonstellation handelt und "syzygy (pronounced sezedji/)" ausgesprochen wird - ein Zungenbrecher), und dann erst die Homepage. Auf der siehst Du dann das Cover, einen Baumstrunk am Strand im Meer. Dann weißt Du vielleicht, dass das die zweite CD der Band ist, diesmal wenigstens mit Vokalpassagen, und das es Prog Rock ist/sein soll.
Jaja, alles klar, wo liegen hier die Hard Rock CDs?

Falsch! Zehnmal Sizigy hinter einander aussprechen - fehlerfrei, sonst von vorne anfangen!
Und dann JETHO TULL und 'GENTLE GIANT' denken, und auf MySpace etwa in 'Dialectic' reinhören ('Darkfield' ist ob seines Tempos, der Synth und Keyboards Schwaden und Frickelgitarre nicht ganz typisch für die CD). Da hört man anfangs die an Gentle Giant erinnernden lyrischen, keyboard-gestützen Passagen und das Zusammenspiel zwischen Keys und Guitar, und auch einen an die Shulman-Brüder Band erinnernden 'Un'-Gesang. Aber dann geht es zur Sache, und das rockige von Tull kommt ins Spiel (bißchen Yes ist vielleicht auch dabei). Und dann wird auf hohem Niveau wunderbar intelligent und abwechslungsreich losgerockt, und alle Angst, dem nächstbesten Frickelteam in die Hände gefallen zu sein, kann beiseitegelegt werden, auch wenn dann plötzlich eine Jazzgitarre auftaucht…

An Tull erinnert - neben der Dynamik der Songs und dem bei aller kompositorischen Vielfalt durchaus vorhandenem 'Nach Vorne, Jungs!'- rockige zusätzlich die hier und da auftauchende Flöte, wenngleich die englischen Countrymusik Einflüsse eher fehlen. Die akustischen Passagen sind an SKY's Musik angelehnt. Alles in allem keine schlechte Nachbarschaft.

Kritik? Hmm, manche Stücke ufern etwas aus; man sieht vor lauter Notenwald die Songbäume nicht. Das führt auch dazu, dass man sich nach einigen Stücken fragt, welches man denn nun hört. Soll heißen, es fehlt etwas die Abwechslung, deshalb vergebe ich auch kein 'TIPP' Icon.

Aber letztlich ist das nicht wichtig - nimm Dir Zeit, und die Musik wird Dich fangen. Zumindest Barrack Obama ist ein 'Friend' auf MySpace.

Dietrich Gastrock, (Artikelliste), 21.11.2009

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