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| Discordant dreams, Eigenproduktion, 2007 |
| Kim Seviour | Vocals |
| Rob Cottingham | Vocals, Keyboards, SFX |
| Adam J Hodgson | Guitars, Backing vocals |
| Moo | Bass, Backing vocals |
| Alasdair Melville | Drums, Percussions |
| Gäste: | |
| John Mitchell | Guitars |
| Produziert von: Touchstone |
Länge: 63 Min 44 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Intro | 7. Winter coast Instrumental |
| 2. Discordant dreams | 8. Ocean down |
| 3. Curious Angel | 9. Blacktide |
| 4. See the light | 10. Dignity |
| 5. Being Hannah | 11. The beggar's song |
| 6. Shadow | 12. ? |
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Auf ihrem offiziellen Debüt bescheren uns die Briten TOUCHSTONE melodischen und melancholischen Neoprog, der sich
stilistisch ganz grob zwischen ARENA und
MOSTLY AUTUMN ansiedeln lässt.
Für ein Erstlingwerk ist "Discordant dreams" recht ordentlich ausgefallen, ohne jedoch auf ganzer Linie überzeugen
können. Die stilistische Ausrichtung an sich ist zwar über jeden Zweifel erhaben, auch die Aufteilung der Leadvocals
zwischen Kim Seviour und Rob Cottingham ist durchaus reizvoll, aber trotzdem fehlt diesem Werk am Ende das letzte
gewisse Etwas.
Um es an einem ganz konkreten Punkt festzumachen: All zu oft ertappt man sich dabei feststellen zu müssen, dass zwar
gerade irgendwelche Musik läuft, die sich aber so unaufdringlich verhält, dass man sie fast nicht mehr wahrnimmt.
Dabei sind die TOUCHSTONE-Songs keinesfalls langweilig oder gar ideenlos, sondern allenfalls eine Spur zu glatt, zu
einschmeichelnd, zu stromlinienförmig ausgefallen. Keine Frage, Neoprog darf durchaus ins Ohr gehen, aber gegen eine
etwas herausforderndernde und fesselndere Gangart hätte ich beim besten Willen nichts einzuwenden gehabt. Eine
punktuell urwüchsigere, kernigere Produktion hätte wohl schon vollkommen ausgereicht um "Discordant dreams" wesentlich
begehrenswerter wirken zu lassen.
Deshalb sollten Liebhaber der aufgeführten Bands TOUCHSTONE als ernstzunehmende Alternative zu ihren Lieblingen
zumindest einmal antesten, denn selbst wenn "Discordant dreams" auf respektvollem Abstand zu den Genre-Klassikern
bleibt, so ist dieses Album doch wirklich alles andere als schlecht.
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