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Iain Ashley Hersey

Vintage Love - The Best

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All Music Guide (englisch)

Unser Disclaimer
Vintage Love - The Best
Vintage Love - The Best, Avenue Of Allies, 2011
Iain Ashley Hersey Guitars, Bass, Hammond
Sam Aliano, Jimmy Griego, Bernd Herrmann, Tony Medeiros Drums
Jim Austin, Allesandro Del Vecchio, Holger Seeger, Pat Regan,Harlan Spector Keyboards
Paul Logue, Jochen Mayer, Jochen Mayer, Marvin Sperling, Dave Sutton Bass
Produziert von: Iain Ashley Hersey, Pat Regan, Joe Seta, Steffen Seeger Länge: 78 Min 05 Sek Medium: CD
1. Goin' Down And Dirty (feat. Dante Marchi)9. The Holy Grail (feat. Graham Bonnet)
2. Distant Memories (feat. Dante Marchi)10. Voodoo Spirits (feat. Carsten Schulz)
3. Hold On (feat. Paul Shortino)11. Sacrifice The Sun (feat. Carsten Schulz)
4. The Outcaste (feat. Mike Stone)12. L. A. Connection (feat. Doogie White)
5. Blood Of Kings (feat. David Montgomery)13. Vintage Love (feat. Carsten Schulz)
6. Walking The Talk (feat. Graham Bonnet)14. When Will My Love Fade (feat. Carsten Schulz)
7. Calling For The Moon (feat. Carsten Schulz)15. Red Head Rampage (feat. Carsten Schulz)
8. Blink Of An Eye (feat. Randy Williams)

Wenn man als amerikanischer Musiker drei hier wahrscheinlich absolut unbekannte Alben aufgenommen hat, liegt es nahe, ein Best-Of-Album zu veröffentlichen. Oder nicht? Auf der einen Seite sicher nicht, auf der anderen schon, denn so kann man neue Hörer gewinnen, ohne dass sich diese gleich den ganzen Backkatalog anschaffen müssen.

Iain (der schreibt sich wirklich so!) Ashley Hersey ist derjenige, der uns mit dieser Veröffentlichungspolitik zum Jahresende überrascht. "Fallen Angel" (1999), "The Holy Grail" (2005) und "Nomad" (2008) heißen seine drei Werke, die allesamt noch nicht im Haus des guten Rock ihren Platz gefunden haben. Schade eigentlich, denn der Mann ist gut an der Gitarre (auch wenn er seine Gitarre nicht so zum Brennen bringt, wie es das Cover suggerieren möchte!). Sein Spiel bietet Extrakte von RAINBOW, DEEP PURPLE, früheren WHITESNAKE und Hendrix. Scheinbar hat der gute Mann aber keine gute Stimme und überlässt den Gesang mehr oder weniger bekannten Sängern. Überhaupt umgibt er sich bei seinen Veröffentlichungen eher mit weniger bis gar nicht bekannten Musikern, was natürlich lobend zu erwähnen ist. So kauft man seine Scheiben dann wenigstens nicht wegen der großen Namen, sondern weil man tatsächlich an der Musik interessiert ist. Und die ist größtenteils im "so called" Classic-Rock angesiedelt und schwurbelt, rockt und groovt sich durch die Analen der Rockmusik. Einziges tatsächliches Manko: die Songs bewegen sich größtenteils in der "über 5-Minuten-Region" und ab und an geht ihnen da die Puste aus. Da zieht sich "Blood Of Kings" wie Kaugummi oder wird das "Calling To The Moon" nicht zwingend zu einer anzubetenden Sache. Aber das ist tatsächlich Jammern auf hohem Niveau. Iain Ashley hat ein Händchen für gut rockenden Musik und alleine das befähigt ihn schon, hier im Home Of Rock seine Wohnung beziehen zu dürfen.

Welcome Mr. Hersey und zur nächsten Party wollen wir auch eingeladen werden. Uns kennt nämlich auch kein Schwein und wir rocken trotzdem wie Sau.

Ach so: coole Idee, den Gitarristen von QUEENSRYCHE hier mal singen zu lassen. Das kann der nämlich auch. Dafür dürfen wir feststellen, dass Doogie White trotz großartiger Stimme nicht Dio ist. Und Voodoo Spirits darf ab sofort in keinem bayrischen Bierzelt mehr fehlen!!!

Friedemann Schmidt, (Artikelliste), 26.12.2011

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