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Jack Starr's Burning Starr

Land Of The Dead

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Land Of The Dead
Land Of The Dead, Limb Music, 2011
Todd Hall Vocals
Ned Meloni Bass
Rhino Drums
Jack Starr Guitars
Gäste:
Ross The Boss Guitar
Martha Gabriel Guitar
David Shankle Guitar
Länge: 60 Min 38 Sek Medium: CD
1. Land Of The Dead7. Daughter Of Darkness
2. Sands Of Time8. When Blood And Steel Collide
3. Twilight Of The Gods9. On The Wings Of The Night
4. Stranger In Paradise10. Never Again
5. Here We Are11. Until The End
6. Warning Fire

Diese Titel, dann die Begrüßung im ersten Track ("Welcome to the land of the dead. We hope your stay here will be most enjoyable.") - eigentlich hätte ich nach 15 Sekunden gewarnt sein müssen. War ich aber nicht, weil ich nämlich neugierig bin, denn der Pressetext versprach das Album, das einfach jeder Metalhead haben muss! Da fühlte ich mich doch angesprochen und habe mal blind zugegriffen. <(p>

Dabei passt alles so klischeeherrlich zusammen (was ich eigentlich hasse wie die Pest): MANOWAR-Musiker bereichern das zweite Solo-Album des geschassten VIRGIN STEELE-Gründers, auf dem Cover schwingt ein Muckimann mit Muckis, wie Jung-Arnold eine Axt über seinem Haupt, während er eine spärlich bekleidete Frau unter seinem anderen Arm hält und diese wahrscheinlich vor den Finsterlingen aus dem Land des Todes rettet. Klasse, volle Punktzahl für Erfüllung sämtlicher Klischees. Und nach den ersten Tönen ist klar, dass Verpackung und Inhalt hier stimmig sind. Was mich trotzdem nicht davon abhält, weiter zuzuhören. Jack Starr weiß nämlich zu fesseln (auch wenn die Texte das Klischee weiter erfüllen!). Bei Mr. STARR'S BURNING STARR gibt es mit Todd Hall einen exzellenten Sänger, der sich gradlinig und überzeugend durch die 11 Songs singt. Kein Geknödel, kein "hör-mal-wie-hoch-ich-singen-kann"-Gedöns, kein Gebrülle, der Mann kann wirklich gut singen und klingt dabei manchmal irritierend stark nach Klaus Meine in seinen frühen Tagen. Dazu überzeugende Riffs und Gitarrensoli an der richtigen Stelle in der richtigen Dosierung, fertig ist ein altmodisches, aber nicht langweiliges Produkt aus dem Hause Heavy Metal. Ob das jetzt tatsächlich jeder Metalfan haben muss, sei mal dahingestellt, wer aber MANOWAR, MAJESTY oder HAMMERFALL im CD-Regal stehen hat, sollte an dieser Scheibe nicht achtlos vorübergehen.

Friedemann Schmidt, (Artikelliste), 01.01.2011


 
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