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| Th1rt3en, Roadrunner Records, 2011 |
| Chris Broderick |
Guitar |
| Shawn Drover |
Drums |
| David Ellefson |
Bass |
| Dave Mustaine |
Vocals, Guitar |
| Produziert von: Johnny K Mustaine |
Länge: 57 Min 36 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Sudden Death | 8. Fast Lane |
| 2. Public Enemy No. 1 | 9. Black Swan |
| 3. Whose Life (Is It Anyways?) | 10. Wrecker |
| 4. We The People | 11. Millennium Of The Blind |
| 5. Guns, Drugs & Money | 12. Deadly Nightshade |
| 6. Never Dead | 13. 13 |
| 7. New World Order |
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Mit MEGADETH-Alben ist das so eine Sache. Früher (1985 - 1994) konnte man bei den Neuveröffentlichungen eigentlich blind zugreifen. Danach wurde es experimenteller ("Cryptic Writings" und "Risk") und schwächer. Die Wiederaufstehung des Rotschopfes fand 2001 mit "The World Needs A Hero" statt, konnte aber - genau wie die folgenden "The System Has Failed" und "United Abominations" - noch nicht ganz überzeugen. Erst 2009 mit "Endgame" ging MegaDave und seine Mannschaft wieder auf den Pfad der alten Stärken zurück, bewies auf den beiden Livemitschnitten "Rust In Peace - Live" und "The Big Four Live From Sofia", dass er noch lange nicht abzuschreiben ist und haut nun mit "Th1rt3en" sein 13. (ach!) Studioalbum raus. Das Vorgeplänkel und die damit verbundenen Erwartungen sind groß und auch die Gerüchteküche brodelte ungemein im Vorfeld der Veröffentlichung. Ist "Th1rt3en" nun eine Resteverwerte-CD? Ist es der Abschied vom Label Roadrunner (das Cover ist so schön kryptisch zu deuten) oder hat man sich hinter den Kulissen doch zusammengerauft und alle haben sich wieder lieb? …? Ist das wichtig? NEIN!
Getreu dem Motto: "Let the music do the talking" zeigt Dave Mustaine mit seinem alten, zurückgekehrten Basser David Ellefson und seiner seit 2008 beständigen Truppe, wo der Hase in Zukunft langzulaufen hat. Stimmlich nicht mehr ganz so wütend keifend, musikalisch nicht mehr in orgiastisch zerstörenden Thrash-Gewittern, aber noch mit einer gesunden Wut im Bauch rockt und groovt MEGADETH durch 13 Songs, dass es eine wahre Freude ist. Ich habe seit "Youthanasia" kein so schlüssiges Scheibchen von den Jungs in meinem Player gehabt. Egal, ob da nun B-Seiten, Demos oder Pfundstücke aus dem Umzugskarton verwertet wurde. "Th1rt3en" rockt! Und zwar amtlich, druckvoll und mit keinen Ausfallerscheinungen. In Daves' Stimme ist das Kratzen einer melodieführenden Stimme gewichen, Chris Broderick und der Mastermind himself spielen sich gegenseitig die Melodie- und Soloführungen zu, dass es nur so glüht, während Shawn Drover trommelt, als wäre Vic Rattlehead persönlich hinter ihm her. Und David Ellefson? Der hält das ganze Gefüge entspannt aber treibend zusammen.
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