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| Crossroad Message / Tales From The Bone, Hippodome Music, 2011 (2002/1999) |
| Per Wiberg |
Vocals, Lead and Rhythm Guitars, Keyboards |
| Markus Aldén |
Bass on "Crossroad Message" |
| Per Mårtensson |
Lead and Rhythm Guitars |
| Eiron Johansson |
Drums, Percussion |
| Christer Makmesjo |
Bass on "Tales From The Bone" |
| Friends: |
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| Anna Sofi Dahlberg |
Cello on Southpaw |
| Frederic Aspelin |
Gong on Southpaw |
Produziert von: Weine Johansson and Mojobone("Crossroad..."); Bengt Backe and Mojobone |
Länge: "Crossroad...". 66 Min 06 Sek "Tales...": 77 Min 25 Sek |
Medium: Do-CD |
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| "Cossroad Message" |
| 1. Different | 8. Wasting Answers |
| 2. Walking Level | 9. Upside Down |
| 3. Brother | 10. Cash Machine |
| 4. Dig Your Own Groove | 11. Power |
| 5. Heartfake | 12. For The Weak |
| 6. Closer | Bonus Track: |
| 7. Crossroad Message | 12. For The Weak |
| "Tales From The Bone" |
| 1. Walking Level | 9. Closer |
| 2. Sure! | 10. Burned Out |
| 3. Power | 11. Knowledge Is Power |
| 4. Brother | 12. Can't Hurt Me |
| 5. Can't Hurt Me | 13. A Friend |
| 6. Southpaw | 14. Wasting Answers |
| Bonus Tracks: | 15. Walking Level |
| 7. Dig Your Own Groove | 16. Decades Never Meet |
| 8. Different |
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Neues Altes von den Schweden: "Crossroad Message" wurde nur in Japan in 2002 veröffentlicht; "Tales…" wurde 1999 veröffentlicht und war bislang wohl nur als Vinyl verfügbar bei uns verfügbar; ein Blick in Amazon bestätigt das. Große Freude also bei den Freunden des gepflegten und abwechslungsreich dar gebotenen Stoner Rocks, wobei diese Etikett nur bedingt bei den MOJOBONERN passt; wer sich eine beliebige KYUSS oder ALABAMA THUNDERPUSSY CD anhört weiß, das Stoner doch noch mehr 'basic' ist (auch 'veritable Krachbolzen' von meinem verehrten Kollegen genannt).
Doch ja - die so bekannte Bügelbrett Methode des Stoner - mach' so lange Dampf bis aber auch jede Falte platt ist - kommt hier auch vor; Tracks wie Crossroad Message und der Kaugummi For The Weak knurren und ziehen sich ganz schön; aber die Leadgitarre kommt doch immer noch rechtzeitig zur Rettung. Ich gebe allerdings zu, dass ich anfangs, im Schnelldurchlauf, auch nicht vollständig angetan war von dem, was es da zu hören gab. Man muss dem Ganzen bitte etwas Zeit gönnen, dann wird schon deutlich, dass hier nicht nur die Dampfwalze am Werk ist: Wasting Answers, Upside Down und der DEEP PURPLE-Gruß Cash Machine sind 'ganz normaler' Hard Rock. Alles in allem ist zwar die schiere Wucht angesagt, aber trotzdem und gerade deshalb ist das immens unterhaltsam und rockt die Zeit weg. Und Dig Your Own Groove - ein oberscharfes Groovermonster der Sonderklasse - hat genau das: Groove - wie die viele der anderen Tracks; und daher ist das kein Stoner Rock der reinen Lehre und Leere. Anders gesagt: auch auf "Cowboy Mode" herrschte das Auswalzen stellenweise vor - nur das dort mehr auf Melodien geachtet wurde - die erwähnten KINGS X waren als Role Model unverkennbar. Auf "Cossroad" hier ist nun die Melodie nicht ganz so im Vordergrund, vielmehr das Riff und die Solos. Natürlich kann sich kein Mensch zwei MOJOBONE CDs, geschweige denn zwei normaler Stoner CDs hintereinander anhören - oder muss danach unbedingt einen Neil Diamond einschieben (mal gehört, kürzlich, den alten Neil? Mal wieder hören …) .
"Tales.." mit seinem reichen Zusatz an Bonus Tracks (einige davon alternative Versions) bietet mehr vom selben - und mehr erinnerbare Hooklines. Das Songwriting hat einen großen Sprung nach vorne gemacht - das macht jetzt richtig Spaß, und man wartet nicht nur auf das Solo oder den Break. Richtig gute, etwas kieselige (Stoner!) Rockmusik. Ja, man kann soweit gehen zu sagen, dass das von allen drei CDs die beste ist, die die Balance zwischen Power und Pathos, Mucke und Melodie, Drive und Drauflos (alles klar?) am besten hält. Die Originaltracks bieten keine Schwäche, und … ok - Southpaw übertreibt es ein bisschen mit dem lavamäßigen Dahinfließen. Ist es schon mal aufgefallen, dass häufig die Tracks, die mehrere Musiker als Gäste aufbieten, die Schwächsten sind (siehe die letzte Asaf Avidan - es wimmelt nur so von Instrumenten und Gästen!)? Wie auch immer, late 60ies Schizo-US-Brocken gemischt mit Power und modernem Songwriting ist das hier - die modernen GRAND FUNK, wenn man so will.
Die Bonustracks zeigen, dass man damals die besten Tracks für die beiden CDs ausgesucht hat; außerdem ist die Produktion sehr basic. Muss man nicht als solches haben, aber da es die Do-CD ja noch nicht als CD gab, nimmt man sie gerne mit. Tracks wie Closer zeigen allerdings deutlich, dass MOJOBONE ihre Wurzeln in den 70ern haben und da gerne mal stöberten, bevor sie ans musikalische Eigenheim Bauen gingen
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