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| Undivided, Avenue Of Allies, 2010 |
| Greg Hart |
Guitars, Keyboards, Vocals |
| Ian Edwards |
Bass, Vocals |
| Mick Neaves |
Drums |
| Pete Scallan |
Vocals |
| Andy Stewart |
Piano, Keyboards |
| Mike Nolan |
Guitars, Vocals |
| Gäste: |
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| Marty Wells |
Guitars (Same But Different) |
| Jackie Bodimead |
Vocals (Who Do You Run To) |
| Janey Smith |
Vocals (Should Have Been Gone & Can't Stop The Angels) |
| Produziert von: Marty Wells & Greg Hart |
Länge: 49 Min 39 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Power Of The Music | 7. Any Time At All |
| 2. Undivided | 8. Without Love |
| 3. Should've Been Gone | 9. Never Together |
| 4. Who Do You Run To | 10. Lonely Without You |
| 5. Can't Stop The Angels | 11. Can't Get Away |
| 6. Same But Different | 12. World Keep Turning |
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In guten Zeiten wäre mir sicherlich ein Wortspiel zum Namen MORITZ eingefallen - an was erinnert mich der bloß? Was ist da im Busch?
Wie auch immer, vielleicht kommt es mir ja noch beim Schreiben, ritsche-ratsche eine Brücke in die Erinnerungslücke … MORITZ hat es schon in den 80ern gegeben; und als Vorbilder werden TOTO, BOSTON und auch STRANGEWAYS genannt. Nun ist deren letzte Veröffentlichung ja von der Rockpresse im Allgemeinen und vom Home of Rock im Besonderen als wenig interessant abqualifiziert worden; von wegen der Gitarren und der allgemeinen Songwritingqualitäten - wie steht da MORITZ da?
Nach zahlreichen Irrungen und Wirrungen hält die Band nun die Zeit für gekommen, wieder auf den Markt zu gehen und "Undivided" zu veröffentlichen. Und ungeteilt im Sinne von solide ist das hier schon. Solider 80er Stadionrock, auch zuweilen AOR, mit großen Harmonien, fetten Chorussen, immer mal wieder eine kurzes, prägnantes Gitarrensolo; ja - sogar richtige Rocksongs wie Power Of The Music, Same But Different oder auch Undivided. Natürlich fehlt auch die Monsterballade nicht - Can't Stop The Angels heißt sie; voll in den Schmalztopf gegriffen; und natürlich fehlen auch die Keyboards in fast keinem Song, da fremdelt MORITZ auch gar oft (zu hören etwa bei Any Time At All und Without Love).
Nun ist solide ja geradezu ein Synonym für 'wenig aufregend'; eher für 'Geläufigkeit', 'Standhaftigkeit' und 'Durchhaltevermögen' - vergl.: Er war ein solider Liebhaber... Hat ja zu gewissen Zeiten auch was für sich; ich für meinen Teil bevorzuge, wenn es um Musik geht, dann doch 'aufregend'. Aber für die Liebhaber des genannten Stadionrocks (der ja hier durchaus in guter Qualität dargeboten wird) mag das nicht unbedingt so sein; suum quique.
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