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Ray Burke

Humanity Street

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www.justforkicks.de
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All Music Guide (englisch)

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Humanity Street
Humanity Street, Bright Orange Records, 2011
Ray Burke Bass
Arthur Lee Burke Intro on Nostalgia
Ray Burke, Jack Emrick, Bob Khaleel, Penay Wanzo, Tim Neighbors Vocals
Joel Shearer, Roy Z, Dave Duncan, John Goodwin, Chris Grady, Phil Sandoval, Joe Floyd Guitars
John Schuller Keyboards
Jon Mattox, Chris Duncan, Leanna Burke, Larry Foster, Gonzo Sandoval, Leon Mobley, David Moreno Drums, Percussion
Azar Lawrence Sax
John Fumo Trumpet
Tex Nakamura Harmonica
Elizabeth Wright Cello
Produziert von: Matt Forger Länge: 50 Min 55 Sek Medium: CD
1. Humanity Street9. Somebody
2. Planet Funk10. Vengeance
3. Sands of Time11. Pops
4. Falling To Pieces12. Earthmover
5. Nostalgia13. Get On
6. Outerbass14. It's Monster
7. Rain15. There Goes My Heart
8. What Up

Ray Burke hat schon Bass für Rob Rock, für Bruce Dickinson und andere gespielt. Gitarrero Roy Z hat auch für Herrn Dickinson gespielt. Dave Duncan ist dem Blues verpflichtet; Joe Floyd ist ein WARRIOR; Keyboarder John Schuller ist eher dem Jazz nahe, und - hoppla - schon haben wir fast die Weiten abgesteckt, auf denen der Treck des Mr Burke seine Pfade sucht; und ab und an auch findet.

Geht gut los: eine coole, gestopfte Trompete zu einem monotonen Bass - wir sind auf dem Planet Funk. Und wenn wir die ganze CD über dort blieben, wäre das gut. Der Song schwingt sich gemächlich zu einem kakophonen, Free-Jazz ähnlichen Ende auf, das seinesgleichen sucht - ist denn der Jazz Rock wiedergeboren? Und auch Sands Of Time gehört in die Ecke, feuchten Auges vermeinen wir sogar kurzzeitig, die guten, alten COLOSSEUM aufpoliert vor uns zu haben. - Sax und Gitarre in trauter Unterhaltung - großartig. Die Sirenen an - Falling to Pieces, etwas mühsam gesungen von Jack Emrik, aber Nakamuras Harmonica bläst uns schön überbordende Soli ins Ohr, und auch die Slide von John Goodwin ist anhörenswert. Schöner, fetter Rock Track. Nostalgia ist ein halb gelungener Versuch, hispano-sinto Klänge zu vereinen. Outerbass ist Planet Funk, Part 2, und genauso gut. Rain ist Standardrockprogramm, What Up könnte fast von Rick James sein, plus eine Dosis Hiphop; Somebody schlägt so in etwa in dieselbe Kerbe, vielleicht etwas mehr in Richtung SLY AND THE FAMILY STONE.

Das Programm ist hiermit umrissen. Unterliegend ist Ray's Vorliebe für die mehr funky Seite des Lebens, eben gewürzt mit Jazz, Rock und Funk Elementen; und insofern hält das Ganze dann auch zusammen, soviel an der Oberfläche auch brodelt; allgemein sind die rockigeren Tracks nicht ganz so interessant. Nach meinem Dafürhalten hätte Ray gut getan, sich mehr auf die Free Jazz/Street Funk Geschichte zu konzentrieren, dem Affen Free Jazz Zucker zu geben, und dann hätte er ein ganz famoses Album fertig gestellt. Aber für den, der nicht diese Vorliebe von Jazz Rock teilt, ist das hier - wenngleich etwas eklektisch - durchaus abwechslungsreich und unterhaltsam.

Dietrich Gastrock, (Artikelliste), 22.07.2011

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