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| Silver Lake, SG Records / 7Hard, 2011 |
| Davide Bertozzi |
Vocals |
| Riccardo Fabbri |
Keyboards |
| Giovanni Matichecchia |
Guitars |
| Luigi Rignanese |
Bass |
| Andrea Urbinati |
Drums |
| Gast: |
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| Michele Luppi |
Vocals on Life |
| Produziert von: Silver Lake |
Länge: 44 Min 47 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Before The Storm | 5. Life |
| 2. Help Me Fight The Rain | 6. Meet You Again |
| 3. Break | 7. Holy Affinity |
| 4. Slave To The Grind | 8. Silver Lake |
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Neben DREAM OF ILLUSION gibt es in diesem noch jungen Jahr eine weitere Band aus Italien zu begutachten. SILVER LAKE kommen auch aus dem Stiefelstaat, gehen aber nicht mit straightem Hauruck-Heavymetal an den Start, sondern versuchen es etwas vertrackter.
Begonnen hatte die Band 2003 als EXODIAIN und coverte sich munter durch das Repertoire von EUROPE , DREAM THEATER , ANGRA, PAIN OF SALVATION und DEEP PURPLE . Das ist eine sehr bunte Mischung, die durchaus zum Stirnrunzeln bewegen darf. Würde man diese Bands gemeinsam auf Tour schicken, ausverkaufte Häuser wären vorprogrammiert. Wie so oft bei Coverbands überkommt einen dann doch die Kreativität und man beginnt eigene Stücke zu schreiben. Wählt man dafür einen dynamisch-demokratischen Weg, bleibt es nicht aus, dass die musikalischen Vorlieben eines Jeden zum Tragen kommen. Wenn dann noch Line-Up-Wechsel an der Tagesordnung stehen, kann davon ausgegangen werden, dass der bunte Strauß an Ideen immer größer und vielfältiger wird.
Von daher verwundert es nicht, dass die Jungs vom Silbersee sich der progressiven Marschrichtung verschrieben haben. Da hat man die meisten Möglichkeiten, seiner kreativen Ader freien Lauf zu lassen. Und da mit DREAM THEATER und PAIN OF SALVATION eh schon Progbands im Repertoire zu finden waren, stellt sich nur noch die Frage, wie die Italiener diese Aufgabe gemeistert bekommen. Nun, prinzipiell gut. Weder die eine noch die andere Band wird abgekupfert, meiner Meinung nach sind sie sogar so gut wie gar nicht zu identifizieren. Lediglich im instrumentalen "Break" lugt ab und an ein Querverweis an die Könige der Progmetal-Szene durch. Mr. Bertozzi hat ein Organ, dass an das von Bernhard Weiss von AXXIS erinnert, wenn dieser nicht in den ganz hohen Höhen singt. Er kann es ja auch tiefer. Die Musiker beherrschen allesamt ihre Instrumente, und es bleibt nur zu wünschen, dass sie in diesem Line-Up jetzt auch die Früchte ihrer Arbeit einfahren dürfen. Immerhin hat es vier Jahre gedauert, bis es vom Schreiben der Songs bis zum Hören gekommen ist.
Bleiben noch zwei Sachen zu erwähnen. Zum einen "Life", ein Song, der stimmlich von Michele Luppi veredelt wird, dem Mann, der bei VISION DIVINE ans Mikro gehört. Der Song legt noch mal eine Schippe auf die ohne hin schon guten Songs auf. Weniger gelungen ist das SKID ROW -Cover "Slave To The Grind". Das hat im Original mehr Pfeffer, was einzig und allein an der unerreichbaren Stimme von Sebastian Bach liegt. Ein Versuch war's wert, aber vielleicht sollte man sich für das nächste Mal einen anderen Coversong aussuchen. Oder ganz weglassen. Denn hinter großen Nummern brauchen sich die Eigenkompositionen nicht zu verstecken. Somit der nächste Newcomer, der beide Daumen nach oben gereckt bekommt!
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