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| Columbus Way, Tanzan Music, 2011 |
| Gianluca Paterniti | Vocals |
| Fabrio Costa | Bass |
| Daniele Vaccchini | Drums, Percussion |
| Diego Dragoni | Guitars, Banjo |
| Gäste: | |
| Mario Percudani | Guitars, Vocals |
| Paolo Apollo Negri | Hammond, Fender Rhodes |
| Josh Zighetti, Barbara Boffelli, Elisa Paganelli | Background Vocals |
| Produziert von: Mario Percudani and Smokey Fingers |
Länge: 58 Min 27 Sek |
Medium: CD |
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| 01. Old Jack | 07. Die For The Glory |
| 02. The Lover | 08. The Good Countryside |
| 03. Chains Of Mind | 09. Sweet Tears |
| 04. Born To Run | 10. Country Road |
| 05. Ride Of Love | 11. Crazy Woman |
| 06. Over The Line | 12. Devil's Song |
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Vor 30 Jahren wäre das eine Sensation gewesen: Southern Rocks Songs wie aus einem Guss und wie aus dem tiefsten Süden der USA, rockig, melodisch - gut. Die Sensation daran wäre die Tatsache gewesen, dass die Band aus Lodi kommt. Nun aber nicht das Lodi in Kalifornien, das John Fogerty besingt, sondern das Lodi in Italien, südöstlich von Mailand in der Po-Ebene. 2006 nahmen die Jungs, die als SKYNYRD-Tribute anfingen, ihre erste eigene EP auf, und nun liegt die erste vollständige CD vor.
Trotz der Tatsache, dass die Zeit nun weiter fortgeschritten ist, stellenweise sogar gute Rockmusik aus Deutschland kommt, ist es erstaunlich, was an Melodic Rock, Heavy Metal und eben Southern Rock aus dem Land des Bunga Bunga kommt. Neulich erst durften wir die sehr guten RUSTIES besprechen, und jetzt eben die rauchenden Finger.
Erstaunlich ist, dass man aber auch nicht eine Sekunde lang auf die Idee kommt, dass das hier keine Amerikaner sind - keinerlei Akzent beim Sänger, keinerlei italienische Folklore bei der Band - original aus dem Süden.
Zwei schnelle, gekonnte aber noch eher wenig aufregende Rocksongs gibt es zum Eingang. Dann mit Chains Of Mind einen im Midtempo, auf eher leisen Füssen daherkommenden Song, der im Refrain an Fahrt aufnimmt und die Klasse des SMOKEY FINGERSchen Songwritings zeigt (abgesehen davon, dass sie eine wirklich gute Rhythmsection ihr Eigen nennen). Dann folgt Born To Run, was akustisch anfängt, mit Backgroundchören und einem netten Keyboardsolo ausgestattet ist, sich ganz auf seine gute Melodieführung verlässt und SMOKEY von der eher melodischen Seite zeigt - eine Southern-Hymne, die an Songs von SKYNYRDS "Twenty" heran reicht.
Bei dem Shuffle Over The Line beherrscht die Slide gekonnt das Geschehen. The Good Countryside ist eine weitere Hymne á la Tuesday's Gone, ohne dort abzukupfern. Der Rest der CD ist solide, man entdeckt immer wieder Kleinigkeiten, die zeigen, mit welcher Liebe die Jungs zu Werke gegangen sind.
Keine Sensation mehr, aber sehr gutes, solide produziertes, zu jedem Zeitpunkt unterhaltendes Handwerk, dem Southern Rock Fan empfohlen.
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