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Yogi Lang

No Decoder

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No Decoder
No Decoder, Gentle Art of Music, 2010
Yogi Lang Vocals, Keys, Guitar
Manni Müller Drums
Guy Pratt Bass
Torsten Weber Guitar
Carmen Meier Percussion
Gäste:
Anne de Wolff Violin on Say Goodbye
Dominique Leonetti Vocals on Alison
Kalle Wallner Accoustic Guitar on Sail Away
Hubert Trenkwalder Accordion on Alison
Ferdinand Settele Saxophone on Sail Away
Tim Salmon Narrator on A Million Miles Away
Produziert von: Yogi Lang Länge: 56 Min 53 Sek Medium: CD
01. Can’t Reach You07. Alison
02. Sacrifice08. A Million Miles Away
03. Our World Has Changed09. Say Goodbye
04. Sail Away10. Sensvalue
05. Our Modern World11. A Better Place For Me
06. No Decoder

Nun gibt es seit dem 5. November von dem 3. Mann der RPWL Jungs, dem L für Yogi Lang, ein Solo-Album mit dem Titel "No Decoder" auf dem Markt und das verrät uns nach den Solo-Scheiben von Kalle Wallner mit BLIND EGO, sowie Chris Postl’s PARZIVALS EYE, die dritte Komponente des RPWL Sounds.
Zu diesem Werk ist nun folgender Satz des Künstlers in meinem Infozettel zu lesen: ""No Decoder" beschäftigt sich mit der Unfähigkeit seine Gedanken und Gefühle in einem anderen Menschen abzubilden und dem daraus folgenden, verfehlten Ziel einfach nur verstanden zu werden." Des Weiteren macht er deutlich, wie wichtig die Texte für seine Musik sind, indem er sagt: "Ein Song kann nur so gut sein wie die Botschaft, die dahinter steht."

Mit ruhigem Gewissen kann ich die 11 Kompositionen als Klagegedichte bezeichnen, geht von ihnen doch eine zumeist sehnsuchtsvolle und schwermütige Grundstimmung aus. Verpackt wurde diese Stimmung in Melodien, die nun wirklich total an PINK FLOYD erinnern, und um das Ganze genauer zu benennen: aus der “Darkside Of The Moon“ und “Wish You Where Here“ Phase. Ist das nun negativ zu bewerten? Nein, eigentlich nicht, denn es ist dem Yogi mit seinen sphärischen Tastensounds und den an David Gilmour erinnernden Gitarren gelungen, den floydigen Sound perfekt einzufangen und als unfähig, was die Vermittlung seiner Gefühlswelt betrifft, kann man ihn auch nicht bezeichnen. So ist es auch nicht verwunderlich, das er mit Guy Pratt, der ja bekanntlich für die soundprägende Band den Bass zupft, Unterstützung fand. Neben ihm sind noch Manni Müller (ex RPWL, CLAUDIA KORECK), Kalle Wallner, Torsten Weber (DOORS OF PERCEPTION), Anne de Wolff (ROSENSTOLZ) und der Sänger Dominique Leonetti der französischen Progband LAZULI mit dabei. Letzterer hat auch für den Song Alison, den er in französischer Sprache intoniert, den Text geschrieben.

Das Artwork der Digipack-Verpackung zeigt ein recht abstracktes Kunstwerk, für das sich die Künstlerin Judith Reichart verantwortlich zeigt. Was bei mir allerdings auf Unverständnis stößt ist der Fakt, das ausgerechnet dem Download-Paket ein Bonustrack zugefügt wurde, der auf dem regulärem Werk nicht erschienen ist. Für Freunde der ruhigen floydigen Klänge ist "No Decoder" sicherlich zu empfehlen. Wenn es allerdings darum geht, welches der Solowerke der RPWL-Mannen ich bevorzuge, dann steht "No Decoder" an dritter Stelle.

Michelle Karayilan, (Artikelliste), 13.11.2010


 
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