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| A Southern Offering, ZWRNation, 2011 |
| Zach Williams |
Lead Vocals, Acoustic Guitar, Harp |
| Josh Copeland |
Lead and Rhythm Guitars, Vocals |
| Robby Rigsbee |
Lead- and Slide Guitars |
| Dustin (Red) Dorton |
Bass, Backing Vocals |
| Creed Slater |
Drums, Backing Vocals |
| Barry Fowler |
Lead Guitars |
| Josh Copeland |
Lead Guitars, Backing Vocals (on album only |
| Produziert von: Kevin Beamish |
Länge: 39 Min 35 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Gravy Train | 7. Motels And Highways |
| 2. Mason Jar | 8. Rock'n'Roll Me |
| 3. Fool's Moon | 9. PO Box And A Postcard |
| 4. Moving On | 10. Wishing Well |
| 5. Picture Perfect | 11. Sky Full Of Treasures |
| 6. The Fix |
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Bei der zweiten CD der Reformatoren um Herrn Williams gibt es ja durchaus die große Hoffnung, dass diese Newcomer in der Tradition des Southern Blues Rock fortfahren, die auf der ersten CD, vor fast genau einem Jahr hier besprochen, angeboten wird.
Was angeboten wird ist tatsächlich ein 'Mehr' von dem, wie Jungs auf Zack bei ihrer ersten CD im Angebot hatten - Southern Blues and Blues Rock, weniger die typische, Boogie-groove unterlegte und multigitarrensoli-betriebene MOLLY HATCHET Variante. Dabei wurde die Produktion deutlich verbessert, das alles klingt jetzt viel reifer und sauberer (allerdings etwas bass-arm und auf einigen Stücken klingelt das Becken unangenehm), allerdings auch etwas weniger spontan. Die Songs bewegen sich zumeist im Mid-tempo Bereich, abgesehen von den zwei, drei Balladen. Die Gitarren liefern ein solides Fundament für Zachs Gesang und dürfen immer kurz und knackig in freie Gefilde abdriften, bevor der Song und Sänger wieder sein Recht fordert und alle zurück ins Körbchen holt.
Dabei lässt insbesondere der erste Track Gravy Train große Hoffnungen auf ein richtig schönes Southern Gitarrenalbum aufkommen - alle drei Gitarren geben Statements ab, Zach beweist sich als Shouter und der Song ist völlig im grünen Bereich mit seiner fein abgewogenen Balance zwischen Gesang und Gitarre, Drive und Groove.
Zwar wird dann diese Hoffnung auf eine Guitar Album nicht ganz erfüllt - die den Saitenzauberern erlaubten Zeiten sind dazu zu kurz. Man ist bemüht, die Balance zwischen Sänger und instrumentalen Beiträgen zu halten. Daher räumt man den Gitarren für Solo Statements zwar Raum ein, aber der ist wie erwähnt begrenzt (was allerdings dazu führt, dass die Beiträge dann auch durchweg hohe Klasse aufweisen). Nun denn, wenn schon keine Gitarrenschlachten - sind die zumeist drei Minuten langen Songs es denn wert, in dieser Form, ab und zu garniert mit feinen Harmonika Einlagen und kurzen Solos der vier (!) Gitarristen, gefeiert zu werden?
Das Album bewegt sich zwischen den Polen B-C: BLACK CROWES und BAD COMPANY (gut dem, der beide Bands mag). Und immer dann, wenn die Nadel up-tempo Richtung BAD-C ausschlägt, bewegt sich das Fun Level nach oben. Bei den BLACK-C Songs, den Balladen, erdrückt von der ganzen Schwere der Kunst und Konvention, ist dann schon mal ein 'Mach ma' hinne' angesagt.
So sind Mason Jar - Shuffle Time, leicht funky, hat eine deutlich erinnerungswürdige Hookline und auch die Riffs bleiben hängen, die Slide kommt kurz aber gut - und Moving On (hat nicht nur zufällig vom Namen her eine Verbindung zum BAD COs Movin' On sondern könnte tatsächlich auf jedem BAD CO Album vertreten sein, und Zach's Intonation erinnert hier auch an Rogers ) - Treffer. The Fix ist dann doch ein Boogie mit Slide Einlage - kommt mir das nur so vor, oder erinnert das tatsächlich an HUMBLE PIE's The Fixer, nicht zuletzt durch den Background Chor? Erstaunt's, wenn Rock'n'Roll Me genau das tut? Wishing Well ist zwar nicht DAS Wishing Well, aber als langsamer Song trotzdem an FREEs Barnstormer angelegt und schön trocken.
Fool's Moon, Picture Perfect, Motels And Highways sind typische Southern Balladen, BLACK-C Style, und leiden unter dem Bemühen, Bedeutung zu erlangen, und werden textlich und durch den schleppenden Rhythmus in den Sumpf gezogen - passend für Southern Music, aber eine bisschen sehr swampy. Sky Full OF Treasures ist akustisch und langweilig.
Aber das Gesagte soll als Orientierungsrahmen dienen - denn auch die CROWE-Style Balladen sind nicht so übel, das man panikartige zum Player rennt um die 'Weiter'-Taste zu drücken. Zachs Performance ist herausragend, und die Gitarreros, wenn sie dann losrennen, nehmen eben jedes Hindernis mühelos und machen großen Spaß. Und natürlich ist das ein typisches Southern Album - also keine Innovationen, aber mit der Solidität des Songwritings könntest Du mühelos jeden Sumpf überbrücken. Großes Theater. Ultra-solid American Quality Product, Y'all. Go'n'get it.
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