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| Electric Revival, Buffalo Catfish Music, 2010 |
| Zach Williams |
Lead Vocals, Acousic Guitar |
| Josh Copeland |
Lead & Rhythm Guitars, Vocals |
| Robby Rigsbee |
Lead-, Slide- & Rhythm Guitars |
| Dustin (Red) Dorton |
Bass, Vocals |
| Gäste: |
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| Evan Wilson |
Drums |
| Grage Askew |
Background Vocals (Can U Feel Me & Take Me Home) |
| Al Gamble |
B3 Organ |
| Jackie Johnson, Susan Marshall, Jackie Johnson |
Background Vocals (Stronger) |
| Jana Misener |
Background Vocals (Fools Gold) |
| Rick Steff |
Piano, Clavinova |
| Evan Wilson |
Drums |
| Produziert von: Jennifer Lee |
Länge: 39 Min 35 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Set You Free | 6. Angel With A Broken Wing (featuring Luther Dickinson) |
| 2. Fools Gold | 7. Two More Days |
| 3. Can U Feel Me | 8. Without You |
| 4. Empty Dreams | 9. Take Me Home |
| 5. Stronger | 10. Midnite Ride |
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Eine von den CDs, über die es Romane, Lobhudeleien, Abhandlungen der ernsten Art, würdevolle Kritikern oder sonst was zu schreiben gelte, wenn sie denn einer lesen würde.
Eine junge Band aus Arkansas, einem der Südstaaten, nordwestlich von Texas und nördlich von Louisiana. Und damit ist die musikalische Marschroute festgelegt: Southern… Soul, Rock, sogar Funk - aber vor allem mit diesem unnachahmlichen Südstaaten-Feeling, das diese Musik, bei all ihrer eher konventionellen Art, so… tja - liebenswert macht.
10 Songperlen, zumeist eher midtempo oder gar langsam, kompakt und ohne ellenlange Solos, mit einem Sänger, der schon die halbe Miete ausmacht, einem Slidegitarristen, der die zweite Hälfte ausmacht, und einem Drummer, der die dritte Hälfte dazu bringt. Und wer jetzt bei eineinhalb ist, wenn man doch bei Eins ankommen sollte, liegt richtig - denn in Summe ist das mehr als gut.
Einen Wermutstropfen gibt es, der eigentlich keiner ist, diesmal: dieser wunderbar groovende, eins ums andere Break in die Menge schleudernde, dennoch sehr präzise Drummer ist kein festes Bandmitglied - can't have it all.
Zach Williams, der Prediger, und seine drei Reformatoren sind allerdings fest, und kreieren eine Musik, die sehr an die wunderbare erste BLACK CROWES-CD "Shake Your Money Maker" erinnert, ja fast die zweite CD eines Doppelpakets sein könnte. Vielleicht ist das hier noch einen Tick seelenvoller als die CROWES-CD, die etwas mehr rockt und etwas rauer im Sound ist und sich insgesamt mehr dem Classic Rock anlehnt. Als Sänger ist Zach auf seine Art sicher genauso gut wie Chris Robinson.
Immer wieder gibt es ein Déjà-vu - man kennt eine Gitarrenphrase, ein Riff, eine Basslinie, doch ehe man die völlig zugeordnet hat, ist der Moment vorbei - die Reformatoren verwalten das klassische Erbe gut, ohne sich darauf zu sehr auszuruhen - und so entsteht diese Gefühl von Bekanntheit gleich von Anfang an, und diese Hürde ist genommen.
Wie gesagt - Gitarrenschlachten sind ihr Metier nicht, was bei drei Gitarristen nicht heißen soll, dass der Lead und Slide nicht genügend Raum gegeben wird - far from it. Kurze, knackige Statements und auch längere Ausflüge werden geboten, so dass der Gitarrenfreak genauso zu seinem Recht kommt wie der Songliebhaber - und was die Songs angeht: es gibt keine Ausrutscher.
Angesiedelt wie gesagt zwischen den CROWES und den unvermeidlichen frühen LYNYRD SKYNYRD, erdig und rockig im Sound, die Gitarren klingen wie solche, ohne zu massiv zu dominieren - alles wunderbar abgestimmt, ohne klinisch oder zu dreckig, zu massiv oder zu dünn zu klingen - da! - genau in der Mitte. Und wenn Robby Rigsbee im Konzert seine Slide auspackt, und noch etwas mehr Freiraum bekommt - dann, ja dann sieht man hinter dem Bühnenaufbau doch schemenhaft Duane auftauchen, oder ist Lowell?
Es gibt einen guten Grund, diese CD, wenn man Southern Music mag, nicht zu kaufen: fehlendes Geld. Andere Entschuldigungen werden nicht angenommen.
Die auf MySpace zu hörenden Songs sind typisch, wobei Angel With A Broken Wing ein Knaller ist, und Without You vielleicht eine Spur mehr Funk hat als der Rest. Take Me Home ist als semi-akustische Ballade stark und zeigt diese Seite der Band, und Can You Feel Me - ja, da ist er ja, der gute Robby. Wem das gefällt, der greife hier zu - aber eines muss gesagt werden: Mit richtig schnellen Songs, da hat es die Band nicht so - das ist wohl nicht 'soulful' genug. Sei's drum.
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