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Chris Knight

... nie ein angry young man

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Blue Rose Records
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All Music Guide (englisch)

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Ralf Rischke
Chris Knight
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Chris Knight

Gestaltete sich mal wieder etwas schwierig mein Interviewtermin.
Aber schließlich und endlich, nachdem die Band über zwei Stunden gespielt hat und Chris Knight auch noch bis zum letzten Besucher am CD-Stand verweilt, reicht es doch noch für ein kurzes Gespräch. Es ist mittlerweile 24 Uhr und entsprechend sind wir beide auch schon etwas ruhiger. Umso schwerer wird's für mich Chris' "Gemurmel" zu verstehen.
Anyway, here we go:

Home of Rock: Chris, schön Dich hier zu haben. Ist dies Dein erster Besuch in Deutschland?

Chris Knight: Ja, das erste Mal.

HoR: Wie gefällt's Dir bisher?

C.K.: Oh, ich bin zufrieden, die Leute hören offensichtlich aufmerksam zu und ich denke wir liefern eine gute Show und das wird vom Publikum honoriert. Hier in Frankfurt war bisher der beste Auftritt mit der meisten Stimmung.

HoR: Du bist ja nicht nur ein "pretty good guy", sondern auch ein "pretty busy guy". Ich habe gehört Du hast schon ein neues Album geplant?

C.K.: Das neue Album, ja, ich hoffe wir können es im Herbst rausbringen. Sobald wir wieder zu Hause sind können wir hoffentlich bald mit den Aufnahmen anfangen.

HoR: Du hast also schon neue Songs fertig?

C.K.: Oh, ja, ich habe eine Menge Songs, die nur noch aufgenommen werden müssen.

HoR: Hast Du mal daran gedacht ein Live-Album zu veröffentlichen?

C.K.: Mmh, yeah, (klingt nicht sonderlich begeistert) wir nehmen hin und wieder Shows auf und vielleicht machen wir irgendwann mal ein Live-Album. Aber eigentlich bin ich daran jetzt nicht so sehr interessiert.

HoR: In den Staaten spielst Du öfter auch Solo-Shows...

C.K.: Ja, solo oder auch als Duo.

HoR: Was bevorzugst Du?

C.K.: Ach, wir haben so im Januar angefangen mit der Band auf Tour zu gehen und zwischenzeitlich hab ich dann wieder ein paar Solo-Auftritte gemacht. Es ist immer unterschiedlich. Wenn ich eine zeitlang mit der Band gespielt habe, spiele ich auch gern wieder mal solo und umgedreht ist es genau so.

HoR: Wie kam es zu Deiner Zusammenarbeit mit Dan Baird?

C.K.: Ich kenne Dan seit ungefähr 1995 oder 1996 und wir haben damals halt angefangen zusammen Songs zu schreiben und so hat sich das entwickelt.

HoR: Wird er auf dem nächsten Album wieder dabei sein?

C.K.: Ich hoffe es.

HoR: Du hast erst mit 25 angefangen Songs zu schreiben. Warum so spät und nicht etwa schon als Teenager, wenn man voller neuer Gefühle oder auch Zorn ist.

C.K.: Ich hab's vorher einfach nicht richtig hingekriegt, denke ich. Und als Teenager... ich war niemals der zornige junge Kerl.

HoR: Viele Deiner Songs klingen für mich so autobiografisch. Wie ist das z.B. mit Highway Junkie?

C.K.: Oh, da wollten wir einfach einen Rock'n'Roll Song voller Energie schreiben. Da gibt's keine wahre Story dahinter. Aber es lief richtig gut und Highway Junkie wurde, außer von mir, noch von vier verschiedenen Leuten aufgenommen. Da waren die YAYHOOS, Randy Travis hat ihn aufgenommen, dann wurde er auch noch mal in einem Soundtrack verwendet...

HoR: Hast Du mal einen von Deinen "Helden" getroffen?

C.K.: Nein, eigentlich nicht. Ich hab Steve Earle mal kurz hinter einer Bühne getroffen, aber das war nur kurz "Hallo" und eine Umarmung. Ich bin nicht so der Typ der groß darauf aus ist "Stars" zu treffen.

HoR: Ok, vielen Dank, Chris. Ich hab einen meiner Helden getroffen, viel Spaß und Erfolg noch in Deutschland.

C.K.: Danke, ich weiß es sehr zu schätzen hier zu sein und freue mich auf die nächsten Auftritte.

Danke für das Gespräch.

Epi Schmidt, (Impressum, Artikelliste), 20.04.2004

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