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Konzertbericht:
Dan BairdThe Heart Of The Georgia SatellitesDuisburg, Parkhaus, 15.08.2003 |
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Die Artikel im Home of Rock, bei denen es in irgend einer Form um Dan Baird geht (The Yayhoos, The Dusters etc.), gehören zu den meistgelesenen in unserem Magazin. Ganz offensichtlich treffen Dan & Co. nicht nur unseren eigenen Geschmack, sondern auch den unserer Leser. Als nun die gerade gelaufene Tour von Dan & Friends (a.k.a. THE HEART OF THE GEORGIA SATELLITES) angekündigt wurde, stand die Redaktion unter Strom und so hat es sich ergeben, dass auch dieses Jahr wieder eine Vielzahl von Berichten, Bildern und, als Krönung, ein Interview mit Dan himself gemacht wurde. Das Gute liegt doch manchmal so nahe. Da spielt doch glatt so'n alter Boogie-Rock'n'Roller wie Dan Baird knapp 15 Minuten von meiner Haustüre entfernt. Besser geht's doch wohl kaum. Das Duisburg-Meidericher PARKHAUS, das sich in den letzten Jahren immer wieder als veritabler Club für exzellente Rock-Musik ausgezeichnet hat, durfte nun den Gastgeber für Dan Baird und seine Recken spielen. Immerhin hat schon der im HoR bestens bekannte Gitarrenkollege Steve Schuffert im vergangenen Jahr sein Live-Album im PARKHAUS aufgezeichnet. Doch drehen wir die Uhrzeiger einige Stunden zurück. Da ich das Glück hatte, der Beifahrer meines alten Kumpel Michael (WAITING FOR LOUISE) zu sein, genehmigte ich mir im Garten des PARKHAUSES, bei angenehm sommerlichen Temperaturen, zunächst das eine oder andere Bierchen und staunte über den immensen Zulauf rockinteressierter Gäste. Zu diesem Zeitpunkt (so kurz vor 20:00 Uhr) tummelten sich schon locker um die 120, 130 Freaks an und um die Biertische des lauschigen Gartens. Kurz darauf begannen die einheimischen WEED ihren Set und wussten mit dem einen oder anderen Song durchaus zu gefallen. Die Sympathie des Publikums war ihnen gewiss, denn mit ihrem saftigen Rock animierten sie nicht nur den mitgebrachten Fan-Pulk zu Beifall und Gejohle. Mittlerweilen hatte sich die Besucherzahl auf sicherlich 200 gesteigert, so dass die zweite Band des Abends, ROCK'N'ROLL ROMANCE, vor quasi vollem Haus spielen durfte. Deren Songmaterial kapriziert sich zwar ausschließlich auf Herman Brood-Titel, dies aber in vollendeter und mitreißender Form. Die Herren und Damen dieser Cover-Band (aus Dinslaken) agieren fast ausnahmslos schon ein paar Tage länger im Musikbusiness und beeindruckten einerseits mit unbestritten glänzenden Instrumentalleistungen, aber insbesondere durch eine sehr geschlossene Teamleistung. Der Spaßfaktor und die Inbrunst der Musiker zündete natürlich auch den Funken im Publikum und zufriedene Gesichter allenthalben zeugten schließlich von einer gelungenen Gesamtdarbietung. Apropos Spaßfaktor! Der wurde mit Auftauchen der Dan Baird-Clique noch um einige Prozent gesteigert. Die gestandenen Musiker zogen derartig vom Leder (Kollege Epi berichtete ja schon aus Nürnberg), dass einem, zumindest sieben, acht Meter vor der Bühne noch sprichwörtlich die Haare wehten. Doch diese Musik braucht das, das funktioniert natürlich nicht auf Zimmerlautstärke. Doch, ehrlich gesagt, auf Höhe des Mischpults (ca. 15m von der Bühne) gelang es mir dann doch besser, die gebündelte Energie der vier Amerikaner differenzierter zu hören. Die Setlist war der Nürnberger Auswahl ziemlich ähnlich. Die Band spielte wie aus einem Guss und versprühte Spaß und Lausbubencharme ins dankbare Publikum. Der Sologitarrist, Marke kanadischer Holzfäller (tja Ken, wenn's mal an der Gitarre nicht mehr so klappt... Dein neuer Job steht schon fest...), entlockte mittels nicht gerade feingliedriger Hände seiner Tele und Les Paul derart filigrane Soli, dass so mancher Zuhörer mit der Zunge schnalzte. An diesem Abend dürfte eigentlich niemand unzufrieden gewesen sein. Da passte alles gut zusammen: Die Location, die Bands, der Sound der P.A., das Publikum, die Getränke, das Wetter und, nicht zuletzt, das Preis-Leistungs-Verhältnis. Frank Ipach (Craving Hands), (Impressum, Artikelliste), 16.08.2003
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